Während am Samstag (16.) das Turnier der Gruppe J der AFC Champions League beginnt, überschlagen sich die Berichte in den chinesischen Medien. Sie besagen, dass Shanghai Harbour seine Reise nach Thailand aufgrund der sich verschlimmernden Epidemie in der Region verschieben könnte, und deuten sogar an, dass das Team plant, sich vorübergehend aus dem Turnier zurückzuziehen. Ein Spieler gestand in einem Interview: "Die Möglichkeit einer Abreise scheint sehr gering zu sein, es sei denn, in den nächsten Tagen geschieht ein Wunder."
Aufgrund der strengen chinesischen Einreisebestimmungen zur Bekämpfung von Epidemien haben sich die drei an der diesjährigen "AFC Champions League" teilnehmenden Mannschaften der Chinese Super League (CSL) - Guangzhou, Shanghai Harbour und Shandong Taishan - für die Teilnahme an der zweiten Mannschaft des Turniers entschieden, die sich hauptsächlich aus jungen Spielern zusammensetzt, um zu verhindern, dass die Spieler nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatländer aufgrund von Quarantäne die Spiele vor Ort verpassen. Die drei chinesischen Super-League-Teams, die an der diesjährigen AFC Champions League teilnehmen - Guangzhou, Shanghai Harbour und Shandong Taishan - haben sich alle dafür entschieden, eine zweite Mannschaft mit überwiegend jungen Spielern zu melden.
Der jüngste Ausbruch der Krankheit in Schanghai hat jedoch dazu geführt, dass sich die Reise der Gruppe Shanghai Harbour verzögert hat. Nach Angaben von Sports Weekly wurde die für Sonntag (10.) geplante Abreise aufgrund der Präventiv- und Kontrollmaßnahmen verschoben. Derzeit sind einige der Spieler im Trainingslager untergebracht, während andere noch zu Hause sind, und es bleibt ungewiss, ob sie sich erfolgreich zusammenfinden können.
Die Asiatische Fußballkonföderation (AFC) hatte zuvor eine Sondergenehmigung für Shanghai Seaport erteilt, damit das Team spätestens am Freitag (15.), einen Tag vor dem Spiel, am Spielort in Buriram eintreffen kann. Die derzeitige Anti-Epidemie-Politik Shanghais ist jedoch nach wie vor streng, und Quellen berichten, dass die Mannschaft noch Rückflüge organisieren muss und dass die Option eines Charterflugs aufgrund der fehlenden Zeit für die Genehmigung schwierig ist. Ein Spieler sagte in einem Interview: "Die Möglichkeit der Abreise scheint sehr gering, es sei denn, in den nächsten Tagen geschieht ein Wunder." Daher hat Shanghai Harbour damit begonnen, sich auf das Schlimmste vorzubereiten und möglicherweise einige Tage vor Beginn des Turniers seinen Rückzug bekannt zu geben.
Im Falle eines Rückzugs von Shanghai Harbour steht die Asiatische Fußballkonföderation vor dem Dilemma, dass sie nicht in der Lage ist, ad hoc ein Ersatzteam zu organisieren, und Jiezhis Gruppe J könnte am Ende nur noch aus drei Mannschaften bestehen, wobei weitere Einzelheiten erst während des Turniers festgelegt werden.