
In der Chronologie des 2. Juni tauchte eine Kontroverse auf, in die der ehemalige Trainer der chinesischen Frauenfußballmannschaft, ein berühmter französischer Manager namens Bruno, und sein Team verwickelt waren. Ihre Geschichte führte zu einem Rechtsstreit mit dem chinesischen Fußballverband, dem Nationalen Fußballverband (NFA), der damit endete, dass der Internationale Verband des Verbandsfußballs (FIFA) entschied, dass der NFA Bruno und seinem Team insgesamt 1,6 Millionen US-Dollar an Schadensersatz und Zinsen zahlen muss.
Von 2015 bis 2017 hatte Bruno die chinesische Frauenfußballmannschaft als taktischer Meister geführt und das Team bei den Olympischen Spielen in Rio unter die letzten Acht gebracht. Als seine Amtszeit zu Ende ging, kam es jedoch zu einem Streit über Vertragsfragen, der Brunos Beziehung zum NFF zerrüttete und zu einem Gerichtsverfahren führte.
Im März 2020 entschied ein FIFA-Urteil, dass der NFF den Vertrag unrechtmäßig gekündigt hatte und Bruno Bini und seinen Assistenten jeweils mehr als 1,6 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen musste. Angesichts dieser Entscheidung legte der NFF Berufung ein, und der Fall wurde vor dem Schiedsgericht des Sports (CAS) verhandelt. Die Anhörung wurde im Januar 2021 abgeschlossen, aber der NFF ruhte sich nicht auf seinen Lorbeeren aus.
Bis Mai 2021, als das TAS endgültig zu Gunsten von Bruno Bini entschied, war die FIFA dem Urteil immer noch nicht nachgekommen. Am 7. April 2023 entschied die FIFA-Disziplinarkommission, dass die FIFA dem Urteil nicht nachgekommen sei, und setzte der FIFA eine letzte Frist von 60 Tagen, um die Schadensersatzzahlung zu leisten. Sollte die FIFA ihren Verpflichtungen innerhalb dieser Frist nicht nachkommen, drohen ihr noch schwerwiegendere Konsequenzen. Ob der NFF der Zahlung nachgekommen ist oder nicht und ob er die Strafe für die Nichtbefolgung des Urteils bezahlt hat, bleibt ein Rätsel. (Zusammengestellt von Water and Earth)










