Zum Ende der Saison 2023 ist in der chinesischen Super League ein noch nie dagewesenes Phänomen zu beobachten: Eine Welle von Trainerwechseln schwappt durch die Liga. Sogar die beiden Giganten, Harbour und Shenhua, die gerade die Meisterschaft gewonnen haben, haben beschlossen, ihre Trainer zu wechseln. Auch die Abstiegskandidaten wollen keine Schwäche zeigen, Qingdao Hainiu wechselte sogar den Trainer des Absteigers aus. Alles in allem hoffen die meisten Vereine der chinesischen Super League auf einen Durchbruch in der neuen Saison und haben daher die Initiative ergriffen, einen Trainerwechsel vorzunehmen. Im Januar 2024, als die Trainerwechsel weitergehen, hat sich auch der Traditionsverein Henan in die Riege der Trainerwechsel eingereiht. Nachdem Sarko die Mannschaft in die Relegation geführt hatte, war der Verein trotz des Lobes von außen und der relativen Stabilität des Kaders unzufrieden mit seinen Leistungen. Daher blieb Sarko nichts anderes übrig, als nach 10 Monaten an der Spitze der Mannschaft zurückzutreten.

Mit dieser entscheidenden Entscheidung hat sich Henan auch selbst ein Bein gestellt. Der Verein gab offiziell bekannt, dass er den neuen Trainer willkommen heißt, nachdem er Verhandlungen mit dem berühmten koreanischen Trainer Nam Ki Ik geführt hat, der 2024 der erste neue Trainer der CSL wird. Nam Ki Ik ist den Fans der koreanischen Liga natürlich kein Unbekannter. Der 50-jährige Trainer hat im koreanischen Fußball zwei Rekorde aufgestellt. Erstens war er der erste Trainer, der drei verschiedene Vereine - Cheonan City, Gwangju und Seongnam - zum Aufstieg in die K-Liga geführt hat, und alle haben von Nam Ki-Iks Trainerarbeit profitiert. Außerdem ist er der am längsten amtierende Trainer in der Geschichte des koreanischen Fußballs und verfügt über einen großen Erfahrungsschatz, was ein wichtiger Grund dafür ist, dass sich Hanam für Nam Ki-il interessiert.

Bevor Nam Ki-il zu Henan wechselte, war er Trainer von Jeju United und führte das Team in den letzten beiden Spielzeiten zu einem soliden Platz im Mittelfeld der K-League und leistete dabei einen wichtigen Beitrag. Für seine herausragenden Leistungen in der Mannschaftsführung wurde Nam mehrmals zum Trainer des Monats gewählt und seine Popularität stieg rapide an. Auch Henan bot Nam ein großzügiges Angebot, und die beiden Mannschaften verstanden sich auf Anhieb. Der Beitritt von Nam Ki-yi fällt mit dem 30. Geburtstag von Henan zusammen, was nicht nur ein Geschenk an die Außenwelt ist, sondern auch die Erwartungen und das Vertrauen des Vereins in die Leistungen der neuen Saison unterstreicht. Angesichts des Abstiegsdrucks, der noch auf Henan lastet, ist es realistischer, einen Platz in der asiatischen Champions League anzustreben.

Die Verpflichtung von Nam Ki-yi birgt für die Mannschaft von Henan jedoch auch gewisse Risiken. Zum einen hat Nam Ki-yi lange Zeit in der koreanischen Liga trainiert und verfügt über keine Erfahrung als Trainer in der internationalen Liga, was für ihn eine Herausforderung darstellt. Es ist nicht klar, ob er sich an das völlig neue Umfeld der Liga anpassen kann. Wenn es ihm nicht gelingt, sich effektiv zu integrieren, wird die Leistung von Henan schwer zu garantieren sein.

Andererseits brachte die Ankunft der koreanischen Trainer eine Sprachbarriere mit sich. Es kam zu Kommunikationsschwierigkeiten, da sowohl die interne als auch die externe Unterstützung mit koreanischen Übersetzern abgestimmt werden musste. Während die Kommunikation an sich nicht schwierig war, war eine Anpassungszeit erforderlich. Die frühzeitige Verpflichtung sollte Nam Ki Ik auch helfen, sich schneller in die Mannschaft zu integrieren, um die Bindung während des Wintertrainings zu vervollständigen und sich auf die neue Saison vorzubereiten.

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