
Als die Glocke am 20. Februar Pekinger Zeit läutete, fiel der Vorhang für die spannende zweite Runde des 1/8-Finales der AFC Champions League. Shandong Taishan besiegte Kawasaki Frontale in der zweiten Runde mit 4:2 und schaltete den Rivalen mit einem spannenden Gesamtergebnis von 6:5 aus, womit das Team zum dritten Mal in die Runde der letzten Acht der AFC Champions League einzog.
In diesem hart umkämpften Spiel gelang es Taishan, seine beiden ausländischen Stars Cressan und Jadson zu halten, während der 30-jährige Lee Won-yi, ein einheimischer Mittelfeldspieler, ebenfalls glänzte. Der Einsatz von Lee Won-yi durch Trainer Choi Kang-hee war für alle offensichtlich. Bereits nach acht Minuten stahl sich Lee vor dem Tor davon, spielte den Ball geschickt in den Strafraum des Kawasaki-Stürmers und eröffnete Kressan so den Weg zum Sieg.
Die gute Form von Li Yuanyi hielt bis zum Ende des Spiels an. In der Nachspielzeit hätte Li Yuanyi Taishan fast zum Sieg verholfen. Er schoss ohne zu zögern von der Strafraumgrenze aus mit unglaublicher Kraft. Hätte der ehemalige südkoreanische Nationaltorhüter Jung Sung-ryong nicht heldenhaft gerettet, hätte Lee vier Minuten früher den Sieg für die Mannschaft von Taishan perfekt machen können.
In der Post-Match-Bewertung der maßgeblichen Rating-Agentur sofascore erhielt Li Yuanyi eine hohe Punktzahl von 7,6 Punkten und lag damit hinter Cressan und Jadson. Zahlreiche Netizens haben gelobt: "China Modric", "der derzeit beste chinesische Mittelfeldspieler", "Warum kann ein solches Niveau nicht für den Asien-Cup ausgewählt werden?"
Bislang hat Li Yuanyi 36 Spiele für Taishan bestritten, in denen er 29 Mal in der Startelf stand und mit 3 Toren und 7 Assists eine hervorragende Leistung im Mittelfeld erbrachte. Leider hat er es nicht in die Nationalmannschaft geschafft.
Beim letzten Asien-Pokal wurde der hoch gehandelte Lee Won-yi nicht einmal einberufen. Die Schwäche des Mittelfelds der Nationalmannschaft war auch ein Schlüsselfaktor für die Niederlage in der Gruppenphase. Man stelle sich vor, Sankovic könnte Li Yuanyi aufbieten, dessen unermüdliche Laufarbeit dem chinesischen Männerfußball helfen könnte, die Peinlichkeit der schlechtesten Bilanz beim Asien-Pokal loszuwerden.










