Zu Beginn der K.-o.-Runde des Asien-Pokals 2024 zog der Showdown zwischen dem westasiatischen Kraftpaket VAE und dem Überraschungsmann Tadschikistan die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich. Das scheinbar einseitige Spiel brachte nicht die erwartete Spannung, und die beiden Mannschaften mussten sich schließlich auf ein Elfmeterschießen verlassen, um den Sieger zu ermitteln. Tadschikistan besiegte die VAE mit 6:4 und erreichte damit bei seinem Debüt das Achtelfinale des Asien-Pokals!

Nur wenige Fans hatten vor dem Asien-Cup von Tadschikistan gehört. In der zentralasiatischen Fußballarena galt das kleine Land mit seinen nur 10,32 Millionen Einwohnern lange Zeit als "Fischbauch", der kaum Wellen schlagen konnte. Doch beim Asien-Pokal in Katar schrieb Tadschikistan seine eigene Legende.

In der Gruppenphase wurde Tadschikistan, das sein Debüt beim Asien-Cup gab, in Chinas Gruppe A mit Gastgeber Katar und dem Libanon eingeteilt. In den drei Spielen der Gruppenphase verlor Tadschikistan nur gegen Katar mit 0:1 und blieb in den übrigen zwei Spielen ungeschlagen (ein Sieg und ein Unentschieden). Mit dem zweiten Platz in der Gruppe sicherte sich das Land schließlich das Ticket für das Achtelfinale.

In der ersten Runde der K.-o.-Phase traf Tadschikistan auf die Vereinigten Arabischen Emirate, den Achten in Asien, und lieferte sich einen erbitterten Kampf. In der 30. Minute nutzte Yurabayev eine zweite Chance nach einem Eckstoß und fand seinen Mitspieler im Strafraum, der den Ball mit viel Geschick zum 1:0 für Tadschikistan im Netz versenkte.

Die Vereinigten Arabischen Emirate ließen sich nicht beirren und starteten einen heftigen Gegenangriff, konnten aber keinen Durchbruch gegen die starke tadschikische Abwehr erzielen. Im Rückspiel nahmen die VAE einige personelle Veränderungen vor, um ihren Angriff weiter zu verstärken, doch dadurch wurden auch die Lücken in der Verteidigung deutlich. Tadschikistans Konter brachen immer wieder durch die Verteidigung der VAE, und wenn nicht drei aufeinanderfolgende Chancen von Topstürmer Jalilov vergeben worden wären, wäre das Spiel längst entschieden gewesen!

Tadschikistan wurde in der Nachspielzeit für seine vergebenen Chancen bestraft. Der eingebürgerte Spieler der VAE, Saleh, bereitete das Tor seines Mannschaftskameraden nach einem Freistoß vor, und die VAE kämpften sich in der Schlussphase zurück, so dass das Spiel in die 30-minütige Verlängerung ging. In der Verlängerung konnte keine der beiden Mannschaften eine gute Offensivchance herausspielen, so dass das Spiel in einem brutalen Elfmeterschießen entschieden werden musste. Tadschikistan zeigte im Elfmeterschießen eine gute Leistung, denn alle fünf Elfmeterschützen trafen ins Schwarze. Das Team schlug die VAE mit 5:3 und zog mit einem Gesamtergebnis von 6:4 in die Runde der letzten Acht des Asien-Pokals ein!

Zuvor hatte das Weiterkommen Tadschikistans für heftige Kontroversen gesorgt. Im Spiel zwischen China und Tadschikistan hatte der Schiedsrichter ein chinesisches Tor abgepfiffen, so dass Tadschikistan die Chance hatte, zurückzuschlagen und erfolgreich in die K.o.-Phase einzuziehen. Nun, da die Tadschiken in die Runde der letzten Acht des Asien-Pokals vorgedrungen sind, scheinen diese Skeptiker vorerst beruhigt zu sein. Sie sind stark genug, um ihre Qualifikation zu rechtfertigen, und China hat sich das Ausscheiden selbst zuzuschreiben!

Wie weit kann dieses dunkle Pferd gehen? Warten wir es ab.

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