
World Qualifiers Asia 36 - Einführung der Turnierschiedsrichter
Am 21. März trifft Asia 36 auswärts auf Singapur, und das Spiel wird vom australischen Schiedsrichter Sean Evans geleitet. Der Schiedsrichter wurde in der Kolumne "Football 100" von Beijing Radio and Television vorgestellt.
Offiziellen Angaben zufolge wird Evans die Partie China-Singapur leiten, während George Laclindis und Owen Godric als Nebenschiedsrichter und der Libanese Mahir Ali als vierter Offizieller fungieren. Es ist erwähnenswert, dass es bei diesem asiatischen Qualifikationsturnier mit 36 Mannschaften keinen Video-Schiedsrichterassistenten gibt.
Die Kolumne "Fußball 100" blickt zurück auf das von Evans erzwungene Spiel zwischen Oman und Saudi-Arabien in der ersten Runde der Gruppenphase des Asien-Pokals, das Saudi-Arabien dank eines umstrittenen Eckstoßes in der Nachspielzeit knapp gewann. Der Oman konnte sich nicht für die nächsten beiden Gruppenspiele qualifizieren. Er wird vom derzeitigen Nationaltrainer Ivankovic trainiert.
Evans ist seit 2008 als Schiedsrichter tätig, wobei er sich vom Assistenten zum Schiedsrichter entwickelte und 2016 zum Vollzeit-Schiedsrichter wurde. 2017 wurde er zum internationalen Schiedsrichter ernannt, 2019 wurde er zum besten Schiedsrichter Australiens gekürt und war bei der Weltmeisterschaft als Video-Schiedsrichterassistent im Einsatz.
Evans leitete 2013 vier Spiele der Chinese Super League in China und wurde 2014 eingeladen, das Hinspiel des FA-Cup-Finales zwischen Shandong Taishan und Jiangsu Suntian zu leiten. 2013 zeigte er Zhao Xuzhi beim Spiel zwischen Beijing Guoan und Guangzhou Evergrande die Rote Karte.
Im Februar 2022 entschuldigte sich der australische Schiedsrichterrat für den Elfmeter beim Spiel zwischen Melbourne und Central Coast (3:2), da Evans bei der Entscheidung über den Elfmeter von Melbourne einen Fehler gemacht hatte. Die Fußballnationalmannschaft sollte sich davor hüten, Evans die Gelegenheit zu geben, gegen Singapur zu pfeifen.










