Angesichts des jüngsten Aufschwungs der usbekischen Fußballszene, insbesondere der männlichen Jugendfußballmannschaft des Landes auf allen Ebenen, lobte ESPN in seinem jüngsten Bericht die starke Mannschaft aus Zentralasien und betonte, dass Usbekistan auf dem besten Weg sei, eines der asiatischen Fußballzentren zu werden.

Trotz ihres mittelmäßigen Abschneidens in der asiatischen Rangliste sind die Usbeken noch neu in der Weltcup-Szene, und ihr bestes Ergebnis beim Asien-Cup war das Erreichen des Viertelfinales.

Der usbekischen Premier League fehlen zwar die Attraktivität und das Prestige eines AFC-Champions-League-Finalisten, aber der Aufstieg der männlichen Jugendmannschaften auf allen Ebenen scheint ein gutes Omen für die Zukunft des Landes in der Spitze des asiatischen Fußballs zu sein.

Usbekistans U23 zog am Samstag ins Viertelfinale des U23-Asienpokals ein und besiegte Titelverteidiger Saudi-Arabien U23 im Viertelfinale mit 2:0. Mit einem Sieg gegen Indonesien im Halbfinale hätten sie sich für die Olympischen Spiele in Paris qualifiziert, doch auch so haben sie noch die Chance, im Spiel um Platz drei um die Olympiaqualifikation zu kämpfen.

Während einige die scheinbar nicht überzeugende Leichtigkeit in Frage stellten, mit der die usbekische U23 ins Viertelfinale einzog, ohne in der Gruppenphase auf starke Gegner zu treffen, unterstrich der 2:0-Sieg gegen Saudi-Arabien die Stärke der Mannschaft.

Gegen die nicht ganz so bekannten saudischen Spieler, von denen zahlreiche bei bekannten Vereinen wie Riyadh Crescent, Riyadh Victory und Jeddah United spielen, dominierten die Usbeken zu Beginn des Spiels in puncto Geschicklichkeit, Konzentration, individuelle Technik und Kondition.

Usbekistan konnte sich endlich für die enttäuschende Niederlage gegen Saudi-Arabien im Finale des letzten U23-Asienpokals revanchieren und bewies damit einmal mehr, dass Usbekistan auf dem besten Weg ist, eine ernstzunehmende Größe im asiatischen Fußball zu werden.

Usbekistan hat beim diesjährigen U23-Asien-Cup 12 Tore geschossen und eine weiße Weste behalten. Nach vier Siegen in Folge zweifelt niemand mehr an der Stärke und der Tiefe des Kaders. In den vier Spielen hat Trainer Kapadze seine Startaufstellung immer wieder verändert, wobei Lens-Verteidiger Khusanov und ZSKA-Moskau-Angreifer Fayzullayev die beiden besten Spieler im Kader sind, die in den ersten beiden Gruppenspielen nicht zum Einsatz kamen.

Usbekistan ist selbstbewusst, und auch wenn die Mannschaft noch nicht auf dem höchsten asiatischen Niveau ist, so gibt es doch mit der Olympia-Qualifikation und den beiden Siegen beim U23-Asien-Cup Grund zu der Annahme, dass sie schnell zu einem der wichtigsten Akteure im asiatischen Fußball aufsteigen wird.

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