
Der neue Präsident des Fußballverbands (FA), Song Kai, ist daran interessiert, die Einbürgerungsstrategie wieder in Gang zu bringen, aber der FA hat noch keine konkreten Maßnahmen ergriffen. Der Kern des Problems ist, dass die Spieler, die eingebürgert werden wollen, entweder technisch nicht den hohen Anforderungen der Nationalmannschaft entsprechen oder sich nicht für den Einbürgerungsprozess begeistern können. Nehmen wir zum Beispiel Oscar: Er ist zwar 24 Jahre alt und hat das Zeug dazu, sich durchzusetzen, aber seine technischen Unzulänglichkeiten machen es ihm schwer, das Herzstück der Offensivabteilung der Nationalmannschaft zu werden. Es ist daher klug vom Fußballverband, ihn nicht auf die Einbürgerungsliste zu setzen. Wenn Oscar jedoch Zugeständnisse bei seinem Gehalt machen kann, kann er vielleicht doch noch einen Beitrag zur Nationalmannschaft leisten.
Angesichts der Frage der Einbürgerung von Spielern wie Oscar, Zhou Dingyang und Sergio gab der Fußballverband schließlich bekannt, dass er das Einbürgerungsprogramm ganz aufgibt. Mit Ausnahme von Fernando droht anderen eingebürgerten Spielern die Streichung aus der Nationalmannschaft für das bevorstehende Asian World Qualifier 18. Ob Fernando in die Nationalmannschaft zurückkehren kann, hängt von seinen neuen Leistungen bei Shanghai Shenhua ab.
Mit Blick auf die langfristige Entwicklung des chinesischen Fußballs ist ein übermäßiges Vertrauen in eingebürgerte Spieler keine langfristige Lösung. Die Erschließung und Förderung junger Talente mit Potenzial in China ist die zentrale Strategie zur Förderung des nachhaltigen Fortschritts des chinesischen Fußballs.










