Am 6. April berichtete ein Reporter der Qingdao Morning Post, dass Qingdao Yellow Sea, das aus der Chinese Super League abgestiegen ist, offenbar beschlossen hat, auf die Teilnahme an der Central League zu verzichten und kein Bestätigungsschreiben für die Teilnahme mehr einzureichen.

Im März gab der Chinesische Fußballverband (CFA) die Liste der Mannschaften bekannt, die in die dritte Profiliga aufsteigen werden, und zur Erleichterung vieler Fans war auch Qingdao, das im vergangenen Jahr den Abstieg nicht verhindern konnte, auf der Liste. Trotz der Aufnahme in die Liste ist jedoch noch ungewiss, ob Qingdao in dieser Saison in der ersten chinesischen Liga spielen wird, die am 8. April bekannt gegeben werden soll.

Der CFA weist darauf hin, dass der Erhalt einer Startberechtigung nicht automatisch die Teilnahme an dem Turnier bedeutet. Die Vereine müssen bis zum 8. April ein Bestätigungsschreiben vorlegen, anhand dessen der CFA die endgültige Teilnehmerliste erstellt. Bislang ist noch unklar, ob Qingdao das Bestätigungsschreiben vorlegen wird.

Qingdao, das im zweiten Jahr in der chinesischen Super League spielt, hatte in der Saison 2021 mit vielen Problemen zu kämpfen. Nachdem es nicht gelungen war, den Abstieg zu verhindern, schmiedeten die Investoren langfristige Pläne für den Verein. Am Ende der Saison verzögerte sich die Zusammenstellung der ersten Mannschaft, und die Spieler erhielten die Aufforderung, sich ein eigenes Zuhause zu suchen". Der Verein zog vom Guoxin-Stadion ins Baishawan-Stadion um. Daraufhin gab der Verein eine Erklärung zum Status des Vereins ab.

In dem Vermerk wird auf die Probleme eingegangen, mit denen der Verein in den vergangenen zwei Jahren in der chinesischen Super League konfrontiert war, darunter das Verschweigen einer großen Menge an Altschulden und Klagen des ehemaligen Anteilseigners Manatee Central Plaza, was dazu geführt hat, dass der Verein über einen langen Zeitraum mit Schuldenklagen überhäuft wurde, was seinen normalen Betrieb beeinträchtigte.

Im Jahr 2020, dem ersten Jahr der Epidemie, sehen sich die Vereine mit großen Schwierigkeiten konfrontiert, und der CFA hat eine einheitliche Politik der neutralen Namen eingeführt, die die Finanzierungskanäle der Vereine weiter blockiert. Darüber hinaus hat das verspätete Eintreffen von Sponsorengeldern Auswirkungen auf den normalen Spielbetrieb der Mannschaften.

Es ist erwähnenswert, dass die Frauenfußballmannschaft von Qingdao Huanghai, die eine "Schwesterbeziehung" zu Qingdao unterhält, aufgrund finanzieller Probleme beschlossen hat, sich aus der Frauenfußballliga A der neuen Saison zurückzuziehen. Am 31. März wurde die Qingdao Huanghai Football Salon Company Limited mit einem Stammkapital von 1 Million Yuan offiziell gegründet.

Alles deutet darauf hin, dass Qingdao keine Hoffnung auf eine Teilnahme an der Saison 2022 in der chinesischen Liga hat, und diese Haltung wurde von den Verantwortlichen des Vereins stillschweigend anerkannt. Wenn sich nichts Wesentliches ändert, wird der Verein keine Teilnahmebestätigung einreichen und freiwillig auf die Qualifikation für die Central League verzichten. Es wird berichtet, dass der neu gegründete Yellow Sea Salon seinen Schwerpunkt auf die Jugendausbildung verlagern wird.

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