Die Geschichte hinter dem Transferverbot der FA

Wann die chinesische Super League im Schatten der Epidemie für die Saison 2022 wieder an den Start gehen wird, ist noch nicht bekannt. Trotz der schwelenden Ungewissheit vor der neuen Saison, zu der auch ein Schiedsgerichtsstreit über unbezahlte Spieler gehört, ist eine bemerkenswerte Nachricht, dass der Fußballverband vor kurzem ein Dokument veröffentlicht hat, in dem die Transferverbote für drei Vereine der chinesischen Super League und der ersten chinesischen Liga vorübergehend aufgehoben werden, was zu einer breiten Diskussion über die Anpassungen der Verbandspolitik geführt hat.

Fußballliga

Was ist die Wahrheit hinter dieser Entscheidung?

Am 21. April kursierte im Internet ein Dokument der Wettbewerbsabteilung des Fußballverbands (FA), aus dem hervorging, dass gegen die drei Vereine Wuhan, Chongqing und Zibo Cuju aufgrund historischer Probleme ein Transferverbot verhängt worden war, der Verband aber kürzlich beschlossen hatte, das Verbot vorübergehend aufzuheben. Screenshots des Dokuments bestätigen die Echtheit der Nachricht.

Bei dieser Entscheidung handelt es sich jedoch nicht um eine einfache Änderung der Politik, sondern um eine Widerspiegelung der ihr zugrunde liegenden Informationsasymmetrie. Menschen mit unterschiedlichen Positionen können unterschiedliche Informationen wählen, um diese politische Anpassung zu interpretieren.

Tatsächlich haben die drei Vereine zusammen mit ihrem Antrag auf Aufhebung des Transferverbots ein detailliertes Paket von Lösungen vorgelegt. Diese Lösungen sind als Vertrag mit dem Fußballverband der Öffentlichkeit nicht ohne weiteres zugänglich.

So ist beispielsweise der Chongqing Liangjiang Athletic Club im Jahr 2021 in zwei Fälle verwickelt. Der Verein hat sich mit den betroffenen Spielern geeinigt und zugesagt, alle geschuldeten Beträge bis zum 31. Juli zu zahlen.

Der Wuhan Changjiang Football Club war im vergangenen Jahr ebenfalls in zwei Fälle verwickelt und hat zugesagt, alle ausstehenden Beträge bis zum 31. Juli zu zahlen.

Der Zibo Cuju Club hingegen ist in den Fall von drei Spielern aus dem letzten Jahr verwickelt, und der Verein hat zusammen mit seinem Antrag einen detaillierten Zahlungsplan vorgelegt, in dem er verspricht, alle Rückstände bis zum 31. Juli schrittweise zu begleichen.

Die drei Vereine legten zwar ihre Zahlungspläne vor, machten aber auch deutlich, dass sie alle disziplinarischen Maßnahmen der FA akzeptieren würden, falls sie ihren Verpflichtungen nicht rechtzeitig nachkämen, einschließlich der Sperre für neu registrierte Spieler, der Wiedereinführung des Transferverbots und der Annahme härterer Disziplinarmaßnahmen.

Vor diesem Hintergrund beschloss der Fußballverband, das Transferverbot für die drei oben genannten Vereine nach einer Untersuchung und einer entsprechenden Mitteilung vorübergehend aufzuheben.

Der chinesische Fußball, insbesondere der Profifußball, ist von der Epidemie weitaus härter getroffen worden, als es sich die Außenwelt vorstellen kann. Die Situation, in der sich die einheimischen KMU derzeit befinden, vermittelt ein deutlicheres Bild vom Überleben der chinesischen Profiklubs.

Vor diesem Hintergrund haben der Fußballverband und die CFF-Vorbereitungsgruppe einen pragmatischen Ansatz gewählt und von den Vereinen verlangt, einen detaillierten Plan für den Umgang mit den Lohnrückständen vorzulegen und das Problem der Lohnrückstände bis 2022 in Phasen und Losen zu lösen, wobei strengere Maßnahmen wie ein Punktabzug vorgesehen sind, wenn die Arbeiten nicht rechtzeitig abgeschlossen werden, was eine praktikable Option sein dürfte.

Angesichts der enormen Auswirkungen, die die Epidemie auf die Gesellschaft und den Berufsstand insgesamt hat, braucht der chinesische Fußball nicht nur Kritik und Kontrolle, sondern vor allem eine praktikable und wirksame Lösung des Problems, um die gesamte chinesische Profiliga zu retten.

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