
Die Asienspiele in Hangzhou und die Olympischen Spiele in Chengdu, die im September stattfinden sollten, wurden unerwartet verschoben. Noch beunruhigender war die Nachricht von der Verlegung des Asien-Pokals, der ursprünglich zwischen dem 16. Juni und dem 16. Juli nächsten Jahres in zehn pulsierenden Städten wie Peking und Schanghai stattfinden sollte, dann aber mehr als ein Jahr vor dem geplanten Termin still und leise zurückgezogen wurde, was viel Aufmerksamkeit erregte. Dahinter verbirgt sich das Blut und der Schweiß, den China in den Bau eines jeden Stadions steckt.
Angesichts dieser Veränderungen hat der koreanische Fußballverband (KFA) großes Interesse an der Ausrichtung des Asien-Pokals gezeigt. Die AFC hat versprochen, in naher Zukunft Informationen über eine weitere Bewerbung für den Asien-Pokal 2023 bekannt zu geben. Wenn der koreanische Fußballverband entschlossen ist, sich zu bewerben, könnte dies die perfekte Gelegenheit sein, dies im Handumdrehen zu tun. Es wäre nicht nur eine großartige Gelegenheit, das Profil des koreanischen Fußballs in den internationalen Beziehungen zu schärfen, sondern auch eine Herausforderung für die fußballdiplomatischen Fähigkeiten des Präsidenten des KFA, Chung Mong-kyu.
Der südkoreanische Fußballverband (KFA) war daran interessiert, sich um die Ausrichtung der Asienmeisterschaft 2023 zu bewerben. Indonesien und Thailand sprangen ebenfalls auf den Zug auf, doch letztlich zog der KFA seine Bewerbung zurück und konzentrierte sich stattdessen auf die Bewerbung um die Frauen-Weltmeisterschaft. Auf dem Außerordentlichen AFC-Kongress im Juni 2019 in Paris, Frankreich, beanspruchte China erfolgreich das Recht, den Asien-Pokal 2023 auszurichten. Südkorea hatte die ersten beiden Ausgaben des ersten Asien-Pokals 1956 gewonnen und war 1960 Gastgeber der zweiten Auflage des Turniers in Seoul; seitdem hat es weder einen Asien-Pokal-Titel noch einen Gastgeber gegeben.
Das Bewerbungsverfahren für den Asien-Pokal, ein großes internationales Turnier, an dem Sportler aus 24 Ländern teilnehmen, erfordert jedoch die Genehmigung der koreanischen Regierung und eingehende Konsultationen mit den lokalen Behörden. Nur wenige Länder sind in der Lage, die strengen Infrastrukturanforderungen der AFC zu erfüllen. In Ostasien sind nur Südkorea und Japan qualifiziert, während in Westasien nur Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien die Anforderungen erfüllen können. Es wird erwartet, dass eine endgültige Entscheidung schnell getroffen wird, sobald der KFA einen detaillierten Bewerbungsvorschlag ausgearbeitet hat.










