
Singapur ging bereits nach sechs Minuten mit einem Tor in Führung, doch dann wechselte der Ball nach einem Fehlpass im Mittelfeld den Besitzer. Kuruniyang nutzte die Gelegenheit und schob den Ball mit einer Direktabnahme zum 1:1-Ausgleich für Indien ins Netz.
In der zweiten Halbzeit gelang es beiden Teams nicht, einen gefährlichen Angriff zu starten, und so trennten sie sich schließlich mit einem 1:1. Die Statistik zeigt, dass Indien 54 Prozent Ballbesitz hatte, vier Torschüsse gegenüber einem von Singapur und einen 5:2-Vorteil bei den Strafecken - eine Leistung, die leider nicht in einen Sieg umgemünzt wurde.
In der aktuellen FIFA-Weltrangliste steht die indische Männerfußballmannschaft auf Platz 104, während die Männerfußballmannschaft von Singapur auf Platz 159 rangiert. Es sieht also so aus, als ob die indische Niederlage gegen Singapur eine kleine Brüskierung war.
Jüngsten Statistiken zufolge nähert sich die indische Bevölkerung 1,4 Milliarden Menschen und ist damit nach China die zweitgrößte der Welt. Natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis es China überholt. In den letzten Jahren trafen die indische und die chinesische Fußballnationalmannschaft der Männer einmal aufeinander, und beide Mannschaften trennten sich 0:0.
Die indische Herrenfußballmannschaft, die sich ebenfalls nicht für die Weltmeisterschaft in Katar qualifizieren konnte, bereitet sich aktiv auf das Training und die Aufwärmspiele vor. Das chinesische Männerfußballteam kann dagegen nur zuschauen. Das hat damit zu tun, dass der chinesische Fußballverband mit der chinesischen Superliga beschäftigt ist.
In den letzten Tagen haben die asiatischen Mannschaften Aufwärmspiele angesetzt. Japan, Südkorea, Iran, Katar, Saudi-Arabien, Australien und andere Mannschaften, die Asien bei der Weltmeisterschaft vertreten, sowie Irak, Syrien, Oman, Vietnam und die Vereinigten Arabischen Emirate haben ebenfalls ein Aufwärmspiel absolviert. Alle asiatischen Mannschaften bereiten sich intensiv auf das Spiel vor, nur die chinesische Männerfußballmannschaft scheint ein wenig untätig zu sein.










