Am 7. Oktober schlug eine Welle von Nachrichten hohe Wellen in der Sportwelt. Mundo Deportivo enthüllte, dass der Präsident von La Liga, Tebas, bei einem Treffen eine Reihe von Themen ansprach, darunter die Entwicklung der gemeinsamen Bewerbung Spaniens um die Fußballweltmeisterschaft 2030, die kontroversen Ereignisse um die spanische Frauen-Nationalmannschaft, die finanziellen Probleme einiger La Liga-Vereine und die neuesten Entwicklungen im spanischen Verwaltungsgerichtshof für Sport (TAD), der Rechnungen aussetzt.

Am Donnerstag nahm Tebas in Málaga an einer Konferenz zum Thema "Stoppt Degeneration, Gewalt und Sexismus" teil. Er äußerte sich positiv über die gemeinsame Bewerbung Spaniens, Portugals und der Ukraine um die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft 2030, die ein Zeichen der Unterstützung und Hilfe nicht nur durch den spanisch-portugiesischen Fußballverband, sondern auch durch die Regierungen der beiden Länder ist.

In Bezug auf den Vorfall, bei dem 15 Spielerinnen der spanischen Frauen-Nationalmannschaft aus Protest gegen Trainer Bilda kollektiv aus der Mannschaft ausgetreten sind, räumte Tebas ein, dass er nicht über genügend Daten verfüge, um seinen Standpunkt klar darzulegen, betonte aber, dass Konflikte manchmal unvermeidbar seien und man ihnen nur mit einem harten Kopf begegnen könne. Er zeigte sich schockiert darüber, dass sich so viele Spieler kollektiv gegen die Nationalmannschaft ausgesprochen haben, ein Akt, der nicht nur dem Image des spanischen Fußballverbandes schadet, sondern auch ordnungsgemäß gehandhabt werden muss, sagte aber, dass er nicht für diese Angelegenheit zuständig sei.

Zu den wirtschaftlichen Aspekten erkannte Tebas die aktuelle Situation von Salone de Málaga an und sagte, dass sich der Verein in einer "viel gesünderen wirtschaftlichen Lage" befinde und die Ablösesumme vollständig bezahlt habe. Seiner Meinung nach verfügt der Verein über das richtige Managementmodell, seine Schulden sind getilgt und das Konjunkturprogramm der CVC wurde richtig eingesetzt. In Bezug auf den Verein Almeria erklärte Tebas jedoch, dass die Anteilseigner des Vereins seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätten, weil es angeblich zu unregelmäßigen Transaktionen gekommen sei. Er betonte, dass die wirtschaftliche Kontrolle des Klubs "umfassend" sei und dass der Klub nicht in der Lage sei, Verträge zu unterzeichnen, die seine Mittel übersteigen und sogar graue Einkünfte beinhalten könnten.

Tebas äußerte sich besorgt über den Gesetzesentwurf zur Abschaffung des Verwaltungsgerichts für Sport (TAD) und sagte, dass "jemand" dahinter stecke, der auch ein starker Befürworter der UEFA Super League sei. Seine Identität gab er jedoch nicht preis. Er ging auch auf die Frage der Übertragungsrechte für die Liga MX ein.

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