Sporting Gijon hat in einem Spiel der Liga B eine 1:2-Niederlage gegen Elche erlitten. Nach dem Spiel verließ der Trainer von Sporting Gijon, Ruben Alves, das Spielfeld ohne den traditionellen Händedruck mit dem Trainer von Elche, Saravia, was Saravia sehr verärgerte und ihn auf der Stelle beschuldigte. Später in der Pressekonferenz beruhigten sich Saravias Emotionen jedoch etwas und er äußerte sich zurückhaltender über den Vorfall.

Laut Augenzeugenberichten vom Ort des Geschehens schrie Saravia, als Alves das Spielfeld sofort verließ, wütend: "Alves! Früher bist du jedes Mal zu mir gekommen und hast mir die Hand geschüttelt, wenn du mich besiegt hast, und das tust du, wenn du verlierst? Du kannst es dir nicht leisten zu verlieren!" Mit diesen Worten drückte Saravia seine Unzufriedenheit und Überraschung über Alves' Verhalten aus.

Auf der Pressekonferenz noch einmal darauf angesprochen, antwortete Saravia ruhiger und sachlicher: "Die Wahrheit ist, dass Ruben mich schon mehrmals besiegt hat, und er kommt immer und schüttelt mir die Hand. Und heute hat er verloren und hatte nicht das Bedürfnis, mir die Hand zu schütteln, das ist alles." Saravias Kommentare schienen ein Versuch zu sein, die Gemüter zu beruhigen, während er auch andeutete, dass Alves' Verhalten etwas mit dem Ausgang des Kampfes zu tun haben könnte.

In seinem Interview spielte Alves die Aufregung um den Handschlag jedoch herunter und schimpfte stattdessen über den diensthabenden Schiedsrichter, Aureliana Manuel Jesus. Er sagte unverblümt, dass Aureliana Manuel Jesus zu weit ging, als er in den letzten zehn Minuten fünf aufeinanderfolgende gelbe Karten gegen Spieler von Sporting Gijon verteilte. Alves ist der Meinung, dass die Strafen der Grund für seinen Rauswurf gewesen sein könnten, während der fehlende Händedruck mit Saravia nur eine Etikette gewesen sein könnte, die er in einem Moment des Übermutes vergessen hat.

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