Der englische Fußballverband FA hat Wolves-Manager Gary O'Neil aufgefordert, seine Schiedsrichter-Kommentare nach der Niederlage gegen Manchester City zu erklären, wie die Mail berichtet.

Nach dem Spiel zwischen Wolves und Manchester City stellte O'Neill die Entscheidungen des Schiedsrichters in Frage. Er sagte: "Meine Sinne sind schärfer, wenn wir gegen eine City-Mannschaft antreten, ist das bei den Schiedsrichtern auch so? Gibt es irgendeinen Faktor, der ungewollt ihre Entscheidungen beeinflusst, wenn sie auf Gegner wie Harland und City treffen?"

O'Neill weiter: "Die Schiedsrichter haben mir versichert, dass sie in keiner Weise beeinflusst wurden, aber sie sind auch nur Menschen. Wenn City in der letzten Minute ein Tor erzielt, ist das eine große Sache, etwas, das viel mehr Aufmerksamkeit erhält als ein Tor von Wolves gegen West Ham United zur gleichen Zeit.

Außerdem drückte O'Neill seine mögliche Voreingenommenheit gegenüber Schiedsrichtern mit einer Analogie aus: "Wenn ich jemanden auf der Straße ärgern muss und es gibt einen großen und einen kleinen Kerl auf der Straße, werde ich mich natürlich dafür entscheiden, den kleinen Kerl zu ärgern, weil das Risiko, mit dem großen Kerl in eine Konfrontation zu geraten, größer ist".

Der englische Fußballverband FA ist besorgt über die Angelegenheit und hat sich mit dem Wolves FC in Verbindung gesetzt, um eine Stellungnahme zu den Äußerungen des Managers einzuholen. O'Neill wurde förmlich aufgefordert, seine Behauptungen über den Schiedsrichter zu erläutern, und dem Wolves-Manager könnte eine Strafe drohen, wenn der Verband der Ansicht ist, dass seine Kommentare die Grenze überschritten haben.

Sowohl die Wolves als auch die FA warten derzeit auf die offizielle Antwort von O'Neill auf diese Fragen und Anschuldigungen. Der Vorfall hat unter den Fans und in den Medien eine breite Debatte über die Unparteilichkeit von Schiedsrichtern bei Fußballspielen ausgelöst.

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