
Nach der 1:4-Heimniederlage gegen West Ham United in der 8. Runde der Premier League erschien Tottenham Hotspur-Manager Postecoglou auf einer Pressekonferenz, um eine ausführliche Analyse und Bewertung des Spiels abzugeben.
Mit der Gesamtleistung des Spiels zeigte sich Postecoglou sehr zufrieden. Er merkte an, dass die Spurs in der ersten Halbzeit mit West Ham United eine große, körperlich starke Mannschaft vor sich hatten, aber die Mannschaft hat trotzdem sehr hart gearbeitet und einige gute Chancen herausgespielt. Trotz der Enttäuschung über den Gegentreffer haben sich die Spurs schnell darauf eingestellt und sind ins Spiel zurückgekommen. In der zweiten Halbzeit legten die Spurs noch einen Zahn zu und spielten tollen Fußball, wobei sie vor allem im Mittelfeld durch harte Arbeit die Kontrolle über das Spiel erlangten.
Zur taktischen Umstellung, bei der James Maddison ausgewechselt und Pap Sarr eingewechselt wurde, erklärte Postecoglou, dass dies darauf zurückzuführen sei, dass West Ham United den Spurs im Mittelfeld einige Probleme bereitet habe und Paps Laufstärke dem Team in der zweiten Halbzeit helfen würde. Er war der Meinung, dass Pape seine Sache sehr gut gemacht hat, als er eingewechselt wurde, und dass er der Mannschaft eine gute Grundlage bot, indem er jeden Vorstoß zu einer Gefahr machte.
Dejan Kulusevski hat eine großartige Saison hinter sich, und Postecoglou hat nichts als Lob für ihn übrig. Er erwähnte, dass Dejan nicht nur der Kapitän der schwedischen Nationalmannschaft ist, sondern auch große Stärke und Führungsstärke im Spiel gezeigt hat. Er würdigte auch die Leistungen der anderen Kapitäne wie Bissouma und Son als eine wirklich starke Gesamtleistung.
Postecoglou hob auch die Bedeutung des Mittelfelds hervor. Er wies darauf hin, dass das Mittelfeld von West Ham United über große, physische Spieler wie Saucheck sowie über Paqueta und Guido Rodriguez verfügt, die sehr geschickt sind. Deshalb müssen die Spurs diesen Kampf gewinnen, sonst wird der Gegner zur Gefahr. Er ist der Meinung, dass die Spurs in dieser Hinsicht gute Arbeit geleistet haben, indem sie die Intensität aufrechterhielten und schließlich die gegnerische Verteidigung durchbrachen.
Auf die Frage, ob die Mannschaft jetzt in Bestform spiele, antwortete Postecoglou, dass dies Teil der Entwicklung der Mannschaft sei und was sie erreichen wolle. Er betonte, dass Tottenhams Fußball von bestimmten Prinzipien untermauert werden muss, wobei der Schwerpunkt auf harter Arbeit, Organisation und Disziplin liegt. Er glaubt, dass die Spurs in der zweiten Halbzeit nicht so dominant gewesen wären, wenn sie nicht eine solide Grundlage gehabt hätten.
Was die Rote Karte für Kudus betrifft, so ist Postecoglou der Meinung, dass der Schiedsrichter die Situation gut gehandhabt hat, und er wird es dem Schiedsrichter überlassen, wie er mit der Situation auf dem Spielfeld umgeht. Er erwähnte auch die Bedeutung des Derbysiegs für die Fans, da sie sich wohlfühlen und Spiele gewinnen wollen. Tottenham habe sich dank der Dynamik, die sie in der zweiten Halbzeit entwickelt haben, und der Unterstützung der Fans durchgesetzt.
Was die Leistung von Youngster Destiny Udoki angeht, so ist Postecoglou der Meinung, dass er immer besser spielt, zeigte sich aber auch enttäuscht über das Gegentor, das er kassierte. Er betonte, dass Destiny noch ein junger Spieler ist, der weiter auf dem Platz stehen und aus seinen Fehlern lernen muss. Er ist der Meinung, dass Destiny das Potenzial hat, ein herausragender Spieler im Team der Spurs zu sein, aber er muss von der Mannschaft unterstützt werden.
Außerdem erwähnte Postecoglou das Fehlen von Jed Spence mit einer Leistenzerrung und hoffte, dass seine Verletzung nicht schwerwiegend ist. Er lobte Kulusevskis Bewegung und Leistung im Mittelfeld und sagte, dass er die Fähigkeit habe, aus engen Räumen herauszukommen, gut laufe und eine gute Technik habe. Er würdigte auch die Leistungen anderer Spieler wie Brennan Johnson.
Abschließend betonte Postecoglou, dass sich die Spurs weiterhin auf die Gesamtleistung ihrer Spieler im Spiel konzentrieren und sicherstellen müssen, dass die Spieler unabhängig von der fußballerischen Leistung auch andere, ebenso wichtige Dinge gut machen.










