
Auf der jüngsten Generalversammlung des FC Barcelona gaben Vereinspräsident Laporta und Vizepräsidentin Elena Forte ausführliche Antworten auf eine Reihe von Fragen, die für die Mitglieder von Interesse waren. Auf Fragen zur Erhöhung der jährlichen Zahlung an Enrique Negrera und seinen Sohn auf 7,5 Millionen Euro stellte Laporta klar, dass es sich bei dieser Gebühr nicht einfach um ein Gehalt für eine Einzelperson handelt, sondern um die Gesamtkosten für nationale und internationale Dienstleistungen wie Scouting-Beratung, Aufzeichnung und Analyse von Spielen für bis zu 20 Jahre. Er betonte, dass Barcelona niemals Schiedsrichter gekauft habe, was durch Gerichtsentscheidungen bewiesen sei, und rief die Mitglieder auf, sich zur Verteidigung des Rufs des Vereins zusammenzuschließen.
Als Reaktion auf die Streichung der Freikarten für Kinder während der Renovierung des Camp-Nou-Stadions erläuterte Elena den Mitgliedern die Anforderungen des Sicherheitskodexes und sagte, dass die Freikarten für Kinder nicht wieder eingeführt werden würden. Sie versprach jedoch auch, dass andere Möglichkeiten geprüft würden, um sicherzustellen, dass junge Menschen ohne Eintrittskarten Zugang zum Stadion hätten, um Fußball zu erleben. Zur Frage, wie die Sitzplätze an die Mitglieder auf der Warteliste vergeben werden, teilte Irena mit, dass 3.118 Plätze zur Verfügung stehen werden, da sich die Mitgliederzahlen ändern, und dass diese Plätze vorrangig an die Mitglieder auf der Warteliste vergeben werden.
Zur Frage der geringen Beteiligung an der Generalversammlung sagte Elena, der Vorstand sei sich bewusst, dass die BASA nach wie vor allen Mitgliedern gehöre, und werde sich auch weiterhin unbeirrt für die Mitglieder einsetzen. Sie wies darauf hin, dass die geringe Beteiligung an der Generalversammlung eine Herausforderung sei, die es zu ändern gelte, und erklärte, dass Satzungsreformen in Betracht gezogen würden, um sicherzustellen, dass Mitglieder aller sozialen Schichten und Geschlechter vertreten seien. Laporta schloss sich dieser Meinung an und hoffte, dass bei der nächsten ordentlichen Generalversammlung eine Situation vermieden wird, in der ein paar hundert Personen mehr als 100.000 Mitglieder vertreten.










