In einem Interview mit den Medien erinnerte sich der ehemalige Chelsea-Spieler Malouda detailliert an die Irrungen und Wirrungen seines Weges zum FC Chelsea und verriet, dass auch der FC Liverpool und Real Madrid hinter ihm her waren.

Malouda sagte, dass der FC Liverpool ihn damals unbedingt verpflichten wollte und sich sogar mit dem FC Lyon auf eine Ablösesumme geeinigt hatte. Allerdings hat er den von Liverpool angebotenen Vertragsbedingungen nie zugestimmt, da er das Gefühl hatte, dass zu viele Leute versuchten, sich in das Geschäft einzumischen und ihn zu zwingen, nach Liverpool zu gehen, was ihm missfiel.

Zu diesem Zeitpunkt unterbreitete Chelsea Malouda ein Angebot, wobei Mourinho sein Interesse an ihm von Anfang an deutlich gemacht hatte. Malouda war von dem Angebot begeistert, da er Chelsea gut kannte und viele bekannte Spieler dort spielten. Nach reiflicher Überlegung entschied sich Malouda schließlich für den FC Chelsea und erklärte seine Entscheidung gegenüber Lyon.

Malouda verriet auch, dass Real Madrid ihm in jenem Sommer ein Angebot unterbreitete, aber sein ehemaliger Trainer bei Lyon, Gérard Houllier, riet ihm immer wieder, Erfahrungen in der Premier League zu sammeln. Obwohl Liverpool auch eine gute Option war, war Chelsea immer seine erste Wahl.

Während seiner sechs Jahre bei Chelsea absolvierte Malouda 80 Einsätze für die französische Nationalmannschaft und gewann mit ihr einen Premier-League-Titel, drei FA-Cups, einen Community Shield und 2012 die UEFA Champions League. Diese Erfahrung wurde zu einer der denkwürdigsten Zeiten seiner Karriere.

Auf die Frage nach seinen Lieblingsmanagern während seiner Zeit beim FC Chelsea nannte Malouda Carlo Ancelotti und Guus Hiddink als seine Favoriten. Sie hatten einen ähnlichen Führungsstil und gewannen gemeinsam den FA Cup. Obwohl seine Zeit mit Mourinho nur kurz war, möchte Malouda gerne länger mit ihm zusammenarbeiten und sagt, dass er gerne die Möglichkeit hätte, in Zukunft wieder mit ihm zu arbeiten.

Malouda hat während seiner Karriere an der Stamford Bridge unter acht Trainern gespielt, und jeder hat ihm etwas anderes beigebracht, was sich gelohnt hat. Er bedauert: "Ich habe während meiner Zeit bei Chelsea von jedem Trainer etwas über mich und mein Spiel gelernt."

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