Mit der offiziellen Übernahme der englischen Nationalmannschaft durch den deutschen Nationaltrainer Tuchel ist ein Wettlauf um die Position des Torhüters entbrannt. Wie der Telegraph-Journalist Matt Law berichtet, kämpft der derzeitige Stammtorhüter Pickford um seinen Platz, um unter dem neuen Trainer Tuchel Englands unangefochtene Nummer eins bei der Weltmeisterschaft 2026 zu werden.

Tuchel wird am 1. Januar offiziell seine Trainerkarriere in England beginnen und Pickford wird sofort unter Druck stehen, dem Deutschen sein Können zu beweisen. Pickford ist seit der WM 2018 Englands Stammtorhüter und hat 71 Einsätze für England absolviert, wobei er von seinem ehemaligen Trainer Gareth Southgate tatkräftig unterstützt wurde. Nach der Niederlage Englands gegen Griechenland ersetzte Interimstrainer Lee Carsley Pickford aufgrund seiner schwachen Leistung im Spiel der UEFA Nations League gegen Finnland durch Dean Henderson.

Tuchel wird England mit einem neuen Blickwinkel betrachten und sich seine Entscheidungen nicht von vergangenen Leistungen diktieren lassen. Er hat deutlich gemacht, dass er bereit ist, harte Entscheidungen zu treffen, um die Weltmeisterschaft 2026 zu gewinnen. Der ehemalige Chelsea-Coach betonte, dass man die beste Kombination von Spielern und nicht nur die 24 besten Einzelspieler suchen werde. Das bedeutet auch, dass Torhüter wie Pickford, Henderson, Pope und hoffentlich auch Ramsdale, der auf eine weitere Berufung hofft, einem harten Wettbewerb ausgesetzt sein werden.

Es wurde auch behauptet, dass Tuchel Chelseas Torwarttrainer Hilario in Teilzeit in seinem englischen Trainerstab arbeiten möchte, aber Chelsea war bis Donnerstagnachmittag diesbezüglich noch nicht kontaktiert worden. Es wird jedoch erwartet, dass James Melbourne, der Leiter der Leistungsanalyse bei Chelsea, in Tuchels Trainerstab aufgenommen wird. Tuchel hat außerdem bestätigt, dass er nach der Einstellung von Anthony Barry als Assistent eine Reihe von weiteren Ernennungen vornehmen wird, was zu einem kleinen Team hinter den Kulissen führt.

Für Pickford ist dies zweifelsohne eine große Herausforderung. Aber er weiß auch, dass er sich nur durch konstante harte Arbeit und Leistung vor dem neuen Trainer beweisen und so seinen Platz in der englischen Nationalmannschaft behalten kann.

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