In der aktuellen Ausgabe des Blogprogramms Friends of Sport spricht Romelu Lukaku, Stürmer von Inter Mailand, ausführlich über seine Erfahrungen bei Inter mit Trainer Antonio Conte und Teamkollege Lautaro. Er äußert seine Wertschätzung für Conte und spricht über die Spannungen innerhalb der belgischen Nationalmannschaft, insbesondere mit Torwart Thibaut Courtois.

Inter-Erfahrung unter Conte

Lukaku erinnerte sich daran, dass Conte ihn bei seiner Ankunft in Italien bei Inter direkt auf die taktischen Anforderungen hingewiesen hat: "Conte hat mir gesagt, dass man in meinem taktischen System den Ball nicht zu sehr kontrollieren darf, dass man den Ball sofort zurückspielen muss und dass man nicht wie Lautaro spielen darf." Dank dieser klaren Vorgaben konnte sich Lukaku schnell an das taktische System der Mannschaft anpassen und ein gutes Verständnis mit Lautaro aufbauen. Lukaku sagte, dass Conte gut darin ist, die Zusammenarbeit zwischen den Spielern zu fördern, und dass dieses System nicht nur ihm, sondern auch Lautaro und anderen Teamkollegen entgegenkommt. Durch ständiges Training und den Zusammenhalt in der Mannschaft ist Lukaku in der Lage, die Bewegungen seiner Mitspieler genau zu antizipieren, und dieses stillschweigende Verständnis erstreckt sich auch auf die Zusammenarbeit mit seinen neuen Mitspielern wie Kvaratskheliya.

Großes Lob für Conte

Lukaku lobte die Fähigkeiten von Conte und bezeichnete ihn als brillanten Trainer mit einem hervorragenden Trainingsstil und der Fähigkeit, die Mannschaft gut zu integrieren. Er verglich Conte mit berühmten Trainern wie Guardiola, Klopp, Mourinho und Carlo Ancelotti und sagte, dass alle diese Trainer hervorragende taktische Pläne haben und die Fähigkeit, eine geschlossene Mannschaft zu bilden. Lukaku sagte, dass es diesen Trainern immer gelingt, die Spieler zu vereinen und eine starke kämpferische Truppe zu formen.

Konflikte innerhalb der belgischen Mannschaft aufgedeckt

Im Zusammenhang mit der belgischen Nationalmannschaft sprach Lukaku über den Konflikt mit Torwart Thibaut Courtois. Er sagte, dass der belgische Verband die Angelegenheit entschlossener und klarer hätte angehen müssen. Lukaku ist der Meinung, dass der Verband in der ersten Pressekonferenz hätte klarstellen müssen, dass keine Fragen über Courtois gestellt werden dürfen, um den Druck vom Trainer und Courtois zu nehmen. Dies war jedoch nicht der Fall, was zu eskalierenden Konflikten führte.

Lukaku verriet auch, dass er und Courtois die Mannschaft gegen Österreich bzw. Estland als Kapitän anführten, doch nach dem Spiel war Courtois darüber unglücklich. Lukaku sagte, dass er davon überrascht und schockiert war und nicht damit gerechnet hatte, dass dies passieren würde. Er glaubt, dass dies auch in anderen Ländern vorkommt, aber in Belgien ist es selten. Lukaku sagte, er habe sowohl mit Courtois als auch mit dem Trainer gesprochen, aber die Angelegenheit sei noch nicht geklärt. Er stellte die Beteiligung des belgischen Fußballverbands in Frage und ist der Meinung, dass die Angelegenheit nicht so weit hätte gehen dürfen.

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