Nachdem England offiziell bekannt gegeben hat, dass Tuchel der neue Trainer der Three Lions ist, wurde in der Fußballwelt viel über den Wechsel diskutiert. Vor diesem Hintergrund hat sich der legendäre ehemalige Verteidiger von Manchester United, Ferdinand, gegen die Möglichkeit ausgesprochen, dass Jurgen Klopp die englische Mannschaft übernimmt. Er glaubt, dass Klopps Chancen, die englische Mannschaft zu übernehmen, aufgrund seiner tiefen Zuneigung zu Liverpool und aus persönlichen Erwägungen gering sind.

Ferdinand sagte: "Klopps Name fällt natürlich, wenn wir über Kandidaten für den Posten des englischen Trainers sprechen, aber meiner Meinung nach ist es nicht sehr realistisch, dass er England trainiert. Klopp hat den FC Liverpool unauslöschlich geprägt und eine unverbrüchliche Bindung zum Verein und seinen Fans aufgebaut. Diese tiefe emotionale Bindung macht es für ihn sehr schwierig, sich umzudrehen und die englische Nationalmannschaft zu trainieren, denn dadurch könnte er die Herzen der Liverpooler Fans auf irgendeine Weise verlieren."

Und weiter: "Klopp hat in seiner Trainerlaufbahn in Liverpool nicht nur unzählige Titel gewonnen, sondern vor allem ein besonderes Verständnis und Vertrauen zu den Fans aufgebaut. Diese emotionale Bindung kann durch kein Geld und keine Ehre ersetzt werden. Deshalb glaube ich nicht, dass Klopp diese emotionale Zugehörigkeit so einfach aufgeben und sich für eine andere Nationalmannschaft entscheiden wird."

Darüber hinaus erwähnte Ferdinand auch Klopps persönliche Überlegungen: "Klopp sagte, als er Liverpool verließ, dass er sich eine Auszeit nehmen und sich mit einigen persönlichen Problemen befassen müsse. Das deutet darauf hin, dass er es vielleicht nicht eilig hatte, einen neuen Trainerposten zu finden, sondern mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und seine körperliche und geistige Verfassung anpassen wollte. Vor diesem Hintergrund war es für ihn eindeutig keine kluge Entscheidung, direkt in die englische Nationalmannschaft zu wechseln."

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