
In einem Interview mit The Guardian erinnerte sich Liverpools Mittelfeldspieler Naby Keita gerne an seine Zeit bei den Reds und sprach offen über seine Verletzungsprobleme und seine zukünftigen Karrierepläne.
Keita gibt zu, dass Verletzungen für ihn eine mentale Tortur sind. Er möchte in jedem Spiel spielen und zur Mannschaft beitragen, aber die häufigen Verletzungen hindern ihn leider daran. Dennoch versteht und akzeptiert er, dass dies ein Teil des Lebens eines Fußballers ist.
Keita ist voller Dankbarkeit, wenn es um die Liverpooler Fans und die Atmosphäre im Team geht. Er sagte, dass die Liverpooler Fans ihm unendlich viel Liebe und Unterstützung geben, und wo immer er hinging, konnte er ihre Leidenschaft spüren. Das Liverpooler Team ist wie eine große Familie, so dass er sich nie einsam fühlte. Er erwähnte insbesondere die glorreichen Momente, als Liverpool nach 30 Jahren wieder den Titel in der Premier League und die Champions League gewann, die für ihn unvergesslich waren.
Keita lobt den Trainer Klopp sogar noch mehr. Er glaubt, dass Klopp ein hervorragender Trainer ist, der die Spieler zu Höchstleistungen anspornen und der Mannschaft Kraft geben kann. Unter Klopps Führung hat Liverpool zahlreiche Trophäen gewonnen und damit die Fans glücklich gemacht.
Über seine Zukunft sagte Keita, dass er die Möglichkeit hatte, seinen Aufenthalt in Liverpool zu verlängern, aber er entschied sich schließlich aus Sorge um seine persönliche Spielzeit für Werder Bremen in Deutschland. Er verriet, dass er mehrere Angebote erhalten habe, aber schließlich von Trainer und Management von Werder Bremen überzeugt worden sei. Er betonte, dass er einfach nur Fußball spielen und den Prozess des Passspiels und des Toreschießens auf dem Spielfeld genießen wollte. Geld ist für ihn nicht das Wichtigste, die Möglichkeit, jedes Wochenende zu spielen und Fußball zu genießen, ist seine größte Motivation.
Keita räumte jedoch auch ein, dass er in seinem letzten Jahr in Liverpool nicht viele Spielchancen bekam. Trotzdem hat er ein hohes Maß an Professionalität und Disziplin bewahrt. Vor dem Ende der letzten Saison entschuldigte er sich bei allen und erklärte, er sei ein Mensch und niemand sei perfekt. Ob in Salzburg, Leipzig oder Liverpool, er hat immer versucht, ein Vorbild zu sein.










