In einem Interview äußerte sich Rodrigo Sanchez, der im Sommer von Real Betis zu den Doha Arabs wechselte, über seine Unzufriedenheit mit seiner Zeit bei Real Betis und seine Erwartungen an die Zukunft.

Rodri stellte zunächst klar: "Ich bereue es nicht, Real Betis im Sommer verlassen zu haben. Ich bin noch sehr jung und bin mir sicher, dass mir noch bessere Möglichkeiten und größere Bühnen offenstehen, sobald ich beweisen kann, dass ich in meinem neuen Umfeld der beste Spieler bin, der ich sein kann."

Außerdem verriet er seine Hilflosigkeit während seiner Zeit bei Real Betis: "Ich habe das Gefühl, dass ich bei Real Betis so wenig Chancen bekommen habe. Im Laufe der Jahre war meine Position in der Mannschaft immer nur auf der Bank. Als Isco kam, wurde er eingewechselt, was ich verstehen konnte, aber Fekir hat sich gerade von seiner Verletzung erholt und wurde sofort wieder eingewechselt, was mir gegenüber wirklich unfair war. Im Jahr davor hatte ich mehr Einsätze, habe über 20 Mal gespielt und mich gut geschlagen. Aber in der letzten Saison hatte ich so wenig Spielzeit, dass ich denke, dass ich dieses bisschen Spielzeit nicht verdient habe."

Rodri erinnerte sich auch an einige Details des Transferprozesses: "Während meiner Transferverhandlungen mit Mallorca sagte mir der Verein, dass er mich informieren würde, wenn ich weiter trainieren wollte. Trainer Pellegrini kam zu mir und fragte mich, was der Verein mir gesagt habe, und ich sagte, dass der Verein noch keine klare Aussage gemacht habe und ich deshalb als Profi weiter trainieren würde. Am nächsten Tag sagte Pellegrini zu mir: "Ich bin auch nur ein Angestellter der Mannschaft, aber aus meiner Sicht möchte ich nicht, dass der Verein dich nach Mallorca verkauft. Ich denke nicht, dass du gehen solltest, aber wenn du eine Entscheidung triffst oder der Verein entschlossen ist, dich zu verkaufen, dann werde ich dir nicht im Weg stehen."

Trotz seiner Unzufriedenheit mit seiner Spielzeit bei Real Betis drückte Rodri seine Dankbarkeit gegenüber dem Verein und dem Trainer aus: "Natürlich bin ich Real Betis und dem Trainer Pellegrini sehr dankbar, denn sie haben mich zu einem Profi gemacht. Ich wünsche ihnen immer alles Gute."

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