
In einem Interview mit football.london vergleicht Arsenal-Star Petit die aktuelle Arsenal-Mannschaft mit dem Premier-League-Meister von 1998, für den er spielte, und spricht über die Unterschiede im Managementstil der beiden Teams und die Aussichten für das Titelrennen in der Premier League in dieser Saison.
Petit ist der Meinung, dass die aktuelle Arsenal-Mannschaft in vielerlei Hinsicht der Meistermannschaft ähnelt, für die er damals spielte. Er erwähnt: "Beide Mannschaften sind sich sehr ähnlich, was die Energie, die Leistung und die kollektive Ehre aller angeht. Die Mannschaft steht immer an erster Stelle, das kann ich vom Spielfeldrand aus deutlich spüren, und die Leistungen auf dem Spielfeld bestätigen das.
Er wies auch darauf hin, dass die beiden Mannschaften einen ähnlichen Spielstil haben, da sie beide den Ballbesitz bevorzugen. "Sowohl Arteta als auch Wenger lieben es, den Ball zu kontrollieren, und sie zeigen die gleiche Vision, großartige Läufe und Pässe im Spiel, die auf den technischen Fähigkeiten der Spieler und ihrem Verständnis füreinander beruhen. Sie spielen sehr natürlich und flüssig."
Petit räumt aber auch ein, dass es zwischen den beiden Teams einige Unterschiede im Management gibt. Er glaubt, dass Arteta im Vergleich zu Wenger härter im Management ist. "Wenger geht menschlicher mit seinen Spielern um, was ihn einige Managementprobleme gekostet hat. Arteta hingegen ist kälter und härter, ein bisschen wie Guardiola. Diese großen Trainer haben viele Trophäen und Titel gewonnen und es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen ihnen, aber wenn es um das Management geht, denke ich, dass sie sich unterscheiden.
Zu Arsenals Titelchancen in der Premier League in dieser Saison sagte Petit: "Sie sollten so weitermachen wie in den letzten zwei oder drei Jahren, denn sie sind auf dem richtigen Weg, und früher oder später werden sie einige Trophäen und Auszeichnungen gewinnen. Er warnte aber auch davor, dass sich Verletzungen negativ auf die Titelkandidatur von Arsenal auswirken könnten. "Viele wichtige Spieler von Spitzenmannschaften haben sich verletzt, was für Arsenal sehr schlecht ist. Manchester City hat mit Rodney natürlich auch einen zentralen Spieler verloren, und obwohl sie andere in ihren Reihen haben, können sie die Rolle, die Rodney spielt, nicht vollständig ersetzen."
Petit analysierte auch die Personalprobleme von City: "In der letzten Saison hat City den Titel gewonnen, obwohl Harland und De Bruyne nicht zur Verfügung standen, weil Guardiola andere personelle Möglichkeiten hatte. Aber ich bin mir nicht sicher, ob es dieses Mal einen idealen Ersatz für Rodney geben wird. Sie haben versucht, Stones als organisierten Außenverteidiger zu spielen, was gegen schwächere Teams funktionieren könnte, aber gegen stärkere Mannschaften ist das schwer zu sagen."
Abschließend sagte Petit, dass er zwar zu Beginn der Saison der Meinung war, City liege im Titelrennen vor Liverpool und Arsenal, er seine Meinung aber inzwischen geändert habe. "Es gibt keinen Zweifel daran, dass der Kampf um den Titel in der Premier League zu Ende ist.










