
In der vierten Runde der UEFA Europa League B unterlag das norwegische Team in den frühen Morgenstunden dem österreichischen Team mit 1:5. Nach dem Spiel analysierte der norwegische Teammanager Sol Bakken in einem Interview mit NRK die Niederlage und ihre Auswirkungen auf das Team.
Solbakken war der erste, der zugab, dass die Niederlage ein schwerer Schlag für die Mannschaft und die Spieler war, vor allem wenn man bedenkt, dass die Norweger in den letzten Spielen gut gespielt und dem Gegner kaum Chancen gelassen haben. Doch trotz des unbefriedigenden Ergebnisses sagte Solbakken, dass es sein Vertrauen in das Programm der Mannschaft nicht beeinträchtigt habe. Er weiß, dass im Spitzenfußball alles gegen einen laufen kann, vor allem wenn es um umstrittene Tore in letzter Minute geht, was zum Fußball dazugehört.
Auf die Frage, wo die Schuld liegt, ergriff Solbakken die Initiative und argumentierte, dass er als Trainer die Talfahrt rechtzeitig hätte stoppen müssen, als die Mannschaft 1:3 zurücklag. Er wies insbesondere auf den umstrittenen Elfmeter hin und argumentierte, dass ein solcher Elfmeter nur einmal in 100 Fällen vergeben werden kann, die Mannschaft sich aber nicht davon erholt habe und stattdessen in Panik und Verwirrung verfallen sei.
Was den viel kritisierten Spieler Hanche Olsen betrifft, so zeigte Solbakken Verständnis und Unterstützung. Er argumentierte, dass Olsen an der herausragenden Leistung der Mannschaft in der ersten Halbzeit beteiligt war und dass der vergebene Elfmeter nicht allein ihm angelastet werden könne, da es sich nur um einen versehentlichen Sturz gehandelt habe. Solbakkens Worte nahmen Olsen und dem Rest der Mannschaft sicherlich einiges an psychologischer Last ab.










