
In einem Interview zeigte sich Englands Interims-Cheftrainer Steve Casley entschlossen, die Mannschaft aus dem Schatten der Geschichte herauszuführen und einen neuen Durchbruch anzustreben. Angesichts der peinlichen Tatsache, dass die Mannschaft seit 1966 kein großes Turnier mehr gewonnen hat, brachte Carsley seine tiefe Besorgnis zum Ausdruck, schreckte aber nicht davor zurück, sondern sah sie als treibende Kraft für Veränderungen.
Casley ist sich bewusst, dass er als Cheftrainer bereit sein muss, zu experimentieren und sich aus seiner Komfortzone herauszuwagen. Er betont, dass Veränderungen zwar nicht immer den sofortigen Sieg bringen, aber wenn man in einem Trott feststeckt und sich an die Regeln hält, wird das nie zu einem Durchbruch führen. Er lehnt es ab, sich zurückzulehnen und sich darüber Gedanken zu machen, ob seine Position bei dem bevorstehenden Turnier sicher ist oder nicht, und sieht diese Aufgabe stattdessen als wertvolle Chance, nicht nur für sich selbst, sondern für den gesamten Trainerstab und die Spieler.
Carsley machte deutlich, dass er sich nicht damit zufrieden geben würde, die gleiche Aufstellung und Taktik zu verwenden, da dies einer Wiederholung vergangener Misserfolge gleich käme. Er weiß, dass man neue Dinge wagen und Risiken eingehen muss, um zu gewinnen. Er gibt zu, dass der menschliche Instinkt nach Sicherheit strebt und dazu neigt, das zu tun, was ihm vertraut und bequem ist, aber in diesem kritischen Moment muss er diesen Instinkt überwinden und die Mannschaft aus ihrer Komfortzone herausführen, um neue Möglichkeiten zu erkunden.
Schließlich wies Casley mit fester Stimme darauf hin, dass die Idee, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten, naiv und unrealistisch sei. Er ist entschlossen, in der Praxis zu beweisen, dass er England nur durch Mut und Innovation aus dem Schatten der Geschichte heraus und zu neuen Ehren führen kann.










