
Die australische Profispielergewerkschaft veröffentlichte kürzlich ein Video, in dem 23 Mitglieder der australischen Frauennationalmannschaft gemeinsam das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen im Fußball kritisieren.
Die Frauenfußball-Weltmeisterschaft wird am 20. Juli 2023 stattfinden und von Australien und Neuseeland gemeinsam ausgerichtet werden.
In einer Erklärung der australischen Frauenfußballerinnen heißt es: "736 Fußballerinnen hatten das Privileg, ihr Land auf der höchsten Stufe der Weltmeisterschaft zu vertreten, doch vielen wird immer noch das grundlegende Recht verweigert, sich gewerkschaftlich zu organisieren und Tarifverhandlungen zu führen. Dank der Tarifverhandlungen werden wir jetzt genauso behandelt wie die australische Männernationalmannschaft, mit einer Ausnahme: Die FIFA bietet dem Frauenfußball immer noch nur ein Viertel der Preisgelder, die der Männerfußball im Vergleich zu denselben Ergebnissen erhält."
Am Ende des Video-Statements fügten sie hinzu: "Die Schwestern der Australian Premier Women's Football League arbeiten immer noch daran, die Professionalisierung von Frauenfußball-Ligen auf der ganzen Welt voranzutreiben, so dass sie nicht wie früher nebenbei Fußball spielen können."
Das Gesamtpreisgeld für die diesjährige Frauen-WM beläuft sich auf 110 Millionen Dollar, was eine Verdreifachung gegenüber 2019 bedeutet, aber immer noch deutlich unter den 440 Millionen Dollar für die Männer-WM in Katar liegt.










