
Wie Mundo Deportivo berichtet, hat das Internationale Sportschiedsgericht (CAS) am Donnerstag der Position von Zenit St. Petersburg Recht gegeben und die Klage des FC Barcelona zurückgewiesen.
Der Streit geht auf den Transfer des brasilianischen Spielers Malcolm zurück, der 2019 von Barcelona verkauft wurde. Gemäß dem Transfervertrag zwischen den beiden Vereinen muss Zenit Barcelona eine Entschädigung in Höhe von 490 000 EUR zahlen, wenn Zenit die Gruppenphase der Champions League erreicht und Malcolm mindestens die Hälfte der Spiele in der höchsten russischen Spielklasse bestreitet.
Zenit hat jedoch erklärt, dass die FIFA den Verein aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts von den europäischen Wettbewerben im Jahr 2023 ausgeschlossen hat. Daher sieht sich Zenit nicht gezwungen, die Prämie zu zahlen, die an die Champions-League-Qualifikation geknüpft ist.
Angesichts der Position von Zenit brachte Barcelona seine Unzufriedenheit zum Ausdruck und legte vor dem Internationalen Sportschiedsgerichtshof (CAS) Berufung ein. Nach sorgfältiger Prüfung aller Unterlagen entschied das TAS schließlich zugunsten der Position von Zenit, dass es die Entschädigung von 490 000 EUR nicht zu zahlen braucht.
Der Zenit FC begrüßte die Entscheidung auf seinen offiziellen Social-Media-Konten, nachdem er das Urteil erhalten hatte. Der FC Barcelona hingegen muss möglicherweise die Klauseln in den Transferverträgen überarbeiten, um ähnliche Streitigkeiten in Zukunft zu vermeiden.
Das Urteil erspart dem Zenit FC nicht nur eine beträchtliche Summe Geld, sondern ist auch ein wichtiger rechtlicher Hinweis für ähnliche Streitigkeiten auf dem internationalen Fußballtransfermarkt. Künftig werden die Vereine bei der Unterzeichnung von Transferverträgen vorsichtiger sein und verschiedene mögliche Risikofaktoren berücksichtigen, um sicherzustellen, dass ihre legitimen Rechte und Interessen umfassend geschützt werden.










