England wird in den kommenden Oktober-Länderspielen auf Griechenland und Finnland treffen. Paul Merson hat sich in diesem Zusammenhang für den in Form befindlichen Palmer ausgesprochen, der seiner Meinung nach in der Startelf der Three Lions stehen sollte.

Merson wies darauf hin, dass es Eriksson vor 20 Jahren gelungen sei, mit Scholes, Gerrard und Lampard drei erstklassige Mittelfeldspieler gleichzeitig aufzustellen, und dass diese englische Mannschaft heute das gleiche Potenzial habe, mehrere hervorragende Spieler gleichzeitig einzusetzen. Allerdings räumt er auch ein, dass es eine echte Herausforderung ist, sich zwischen Spielern wie Palmer und Bellingham zu entscheiden, die beide talentierte Spieler sind.

Trotzdem bleibt Merson dabei, dass Palmer spielen muss. Er wies darauf hin, dass Palmer derzeit in Topform ist und dass er immer auf Spieler vertraut, die in Topform sind. Obwohl sich das Spiel der Nationalmannschaft von dem des Vereins unterscheidet, ist Palmers Form gut genug, um ihm einen Platz in der Startelf zu verschaffen. Merson wies auch darauf hin, dass es in der Nationalmannschaft besonders schwierig ist, auf der Position der Nummer 10 zu spielen, da die Gegner auf dieser Position sehr aufmerksam sind. Für Palmer könnte es jedoch sein, dass er seine Stärken in einem relativ entspannten Umfeld ausspielen kann, da Bellingham einen besseren Ruf genießt.

Außerdem nannte Merson Bellingham als Beispiel für das Dilemma, in dem sich junge Spieler befinden können, wenn sie von ihren Gegnern mit wichtigen Studien konfrontiert werden. Bellingham erzielte in Spanien in 20 Spielen 17 Tore, musste dann aber mit ansehen, wie seine Torausbeute abnahm, weil die Gegner genau wussten, wie er angriff. Merson ist der Meinung, dass Palmer in Zukunft das Gleiche passieren könnte. Deshalb sollte er eingesetzt werden, solange er in Topform ist, um eine geeignete Position für ihn zu finden. Wenn Palmer jetzt keine Chance bekommt, macht sich Merson Sorgen um seine Aussichten in England.

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