Real Madrid

Die zweite und aktuelle Ära hat einen ähnlichen Hintergrund wie die erste: Florentino kehrte 2009 nach einer Phase des relativen Niedergangs im Bernabeu ins Präsidentenamt von Real Madrid zurück.

Pep Guardiola holte mit Barcelona in der Saison 2008/09 das Triple, und die Katalanen spielten einen aufregenden Fußball, der bald als "Passspiel" bekannt wurde. Mit dem Aufstieg in die spanische Primera Division änderten sich die Dinge zu Barcelonas Gunsten.

Florentino ersetzte Calderon im Jahr 2009 und machte sich sofort daran, das Problem zu lösen, indem er Kaka vom AC Mailand verpflichtete, Benzema aus Lyon holte, Alonso aus Liverpool holte und vor allem Cairo von Manchester United verpflichtete.

Die Gesamtkosten für den Erwerb der vier belaufen sich auf 225 Millionen Euro, was Florentinos neue und verbesserte

Kampfstern Galactica

Di Maria und Özil kamen 2010 von Benfica bzw. Werder Bremen, Modric wechselte 2012 von Tottenham.

Mit der Verpflichtung von Cairo von Manchester United brach Real Madrid 2009 erneut den Transferweltrekord, und auch 2013, als Gareth Bale für 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur kam. Ein weiterer Neuzugang in diesem Sommer war Isco, der von Málaga kam, und Kroos, der in seinem zweiten Jahr bei Bayern München spielte.

Auch wenn nicht alles von Florentinos zweitem Galacticos-Aufbau den Erwartungen entsprach und die Dominanz im eigenen Land in den letzten zehn Jahren unerreicht blieb, hat die Einführungspolitik zweifellos den Grundstein für Real Madrids jüngste Vorherrschaft im europäischen Fußball gelegt, die sich in vier Champions-League-Titeln niederschlug.

In dieser Zeit hat sich die Vereinspolitik von Real Madrid deutlich verändert, denn immer mehr junge, vielversprechende Spieler werden vor den großen Namen gekauft.

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