Wie die Mail berichtet, hat die Rotationsstrategie von Manchester Uniteds Trainer Jens Ten Hagar in letzter Zeit eine breite Kontroverse ausgelöst, die nicht nur die Kommentatoren, sondern auch einige der ihm unterstellten Spieler verwirrt. Im UEFA-Cup-Spiel gegen Porto in der vergangenen Woche wechselte Ten Hag zur Halbzeit überraschend Rashford ein, der gerade sein erstes Tor erzielt hatte und zu diesem Zeitpunkt der gefährlichste Angreifer von United war. Diese Entscheidung hat viele Fans und Experten verblüfft. Noch überraschender war, dass Ten Hag gegen Ende des Spiels De Ligt und Lisandro Martinez durch Maguire und Evans ersetzte und Maguire daraufhin den Ausgleich für seine Mannschaft erzielte. Am Sonntag gegen Aston Villa entschied sich Ten Hagar jedoch erneut dafür, die Innenverteidiger zu wechseln, was Sky Sports-Experte Carragher nicht überzeugte: "Man kann die Innenverteidiger nicht wechseln, sie werden fallen gelassen". Auch der ehemalige Innenverteidiger von Manchester United, Ferdinand, äußerte in den sozialen Medien seine Zweifel an der Rotationsstrategie.

Temhag hat auch sein Mittelfeld stark verändert, das nun aus Eriksen, Casemiro, Kopi Menu und dem neu verpflichteten Ugarte besteht. Trotz der verletzungsgeplagten letzten Saison ist Temhags Wunsch, seinen aktuellen Kader bestmöglich einzusetzen, verständlich, aber einige Spieler sind von seiner Rotationsstrategie und der Begründung, dass "die Spieler müde aussehen", nicht überzeugt. Viele Spieler ziehen es vor, eine Partie nach der anderen zu bestreiten, um in der schwierigen Anfangsphase der Saison ihren Rhythmus zu finden, insbesondere nach einer Niederlage, und wollen so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen und sich mit einer guten Leistung beweisen. Es bleibt abzuwarten, ob die Rotationsstrategie von Ten Hagar in den nächsten Spielen die gewünschte Wirkung zeigt.

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