In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung sprach Fulham-Torhüter Leno ausführlich über seine Nichtberücksichtigung in der deutschen Nationalmannschaft und verriet, dass er sich offen mit Deutschland-Boss Nagelsmann und Torwarttrainer Andreas Kronberg unterhalten hat.

Leno sagte: "Ich hatte ein ausführliches Gespräch mit Nagelsmann und Torwarttrainer Andreas Kronberg und wir waren sehr offen zueinander. Sie haben mir klar gesagt, dass ich zwar in die deutsche Mannschaft berufen werden könnte, aber in der aktuellen Situation nicht die Möglichkeit habe, zu spielen.

Auf der Grundlage dieser klaren Botschaft hat Leno seine Entscheidung getroffen: "Deshalb habe ich mich entschieden, in London zu bleiben und weiter zu trainieren. Ich denke, dass ich als Profi in Form bleiben und alles für meinen Verein Fulham geben muss. Und wenn ich in der Nationalmannschaft bin, aber nicht spielen kann, wird sich das auf meine Form und mein Spiel im Verein auswirken."

Leno betonte auch seine Loyalität und seinen Respekt gegenüber der deutschen Mannschaft: "Nagelsmann wusste, dass ich immer da war, wenn sie mich wirklich brauchten und dass ich der Mannschaft wirklich helfen konnte. Ich habe während der Einsätze von Neuer und Ter Stegen nie unangemessene Forderungen gestellt, ich habe immer hart gearbeitet, um mein eigenes Ding zu machen und mich nie beschwert."

Leno ist von seinen Stärken überzeugt: "Ich habe mich in der Bundesliga, in der Premier League und in vielen Länderspielen bewährt. Nagelsmann und Andreas Kronberg wissen genau, was ich kann und was ich in die Mannschaft einbringen kann."

Abschließend drückte Leno seinen Wunsch aus, für Deutschland zu spielen: "Es wird immer eine große Ehre für mich sein, für Deutschland zu spielen. Es bleibt mein Ziel, und ich hoffe, dass ich in Zukunft noch einmal die Gelegenheit haben werde, für mein Land zu spielen."

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