Welche Stadien gibt es in Japan für den Profifußball?

Welche Fußballstadien gibt es in Japan?

Die Landfläche Japans beträgt nur 377.972 Quadratkilometer und ist damit nicht einmal so groß wie unsere Provinz Yunnan. Daher ist der Bau eines Fußballstadions in Japan, wo jeder Zentimeter Land teuer ist, für die meisten Vereine keine leichte Aufgabe, nicht nur im Hinblick auf finanzielle Schwierigkeiten, sondern auch die Genehmigung von Grundstücken stellt ein großes Problem dar.

Sapporo Dome: ein wandelbares Stadion

Das Sapporo-Dome-Stadion wurde 2001 erbaut und war Austragungsort der FIFA-Weltmeisterschaft 2002. Der Sapporo Dome ist auch ein Doppelstadion für Fußball und Baseball und dient als Heimstätte des J-League-Teams Gonzaga Sapporo bzw. des japanischen Baseball-Teams Hokkaido Nippon Ham Gladiators. Das Sapporo Dome-Stadion verfügt über ein Auftriebssystem, das es ermöglicht, in kurzer Zeit zwischen einem Fußball- und einem Baseballstadion zu wechseln. Das Stadion ist auch in der Lage, den gesamten Naturrasen zu bewegen, was im Weltfußball eine Seltenheit ist.

Fußballstadion Sankyo Hauschberg: das den Spielern am nächsten gelegene Fußballstadion

Das Sankyo-Hauschberg-Fußballstadion wurde 1985 erbaut und ist das Heimstadion des J2-Ligisten Kashiwa Sun Kings. Das Stadion ist ein professionelles Fußballstadion mit einer Kapazität von nur 15.109 Zuschauern. Das Stadion hieß lange Zeit Hitachi Kashiwa Soccer Stadium, bis es 2018 aufgrund des Vorgängers des Kashiwa Sun Kings FC, Hitachi Manufacturing, in Sankyo Houshber Soccer Stadium umbenannt wurde. Obwohl das Stadion keine große Anzahl von Zuschauern fasst, sind die Tribünen des Sankyo Hauschberg Fußballstadions die am nächsten zum Spielfeld gelegenen in der J-League, wodurch die Fans fast keinen Kontakt zu den Spielern haben, was das Spiel zu einem unvergesslichen Erlebnis macht, egal auf welcher Seite der Tribüne man sich befindet.

IAI Nihondaira Fußballstadion: Ein Fußballstadion mit Blick auf das Weltkulturerbe

Das IAI Nihondaira Fußballstadion wurde 1991 als professionelles Fußballstadion gebaut und ist auch die Heimstätte des J-League-Teams Shimizu Drums. Allerdings ist das Stadion nicht im Besitz des Shimizu Drums FC, sondern der Stadt Shizuoka. Der vollständige Name des Stadions lautet Shizuoka City Shimizu Nihondaira Athletic Park Football Stadium, das 2013 in IAI Nihondaira Football Stadium umbenannt wurde. Das Wahrzeichen Japans, der Berg Fuji, liegt in der Präfektur Shizuoka, wo die Shimizu Drums beheimatet sind. An klaren Tagen kann man nicht nur die Heimspiele der Shimizu Drums im IAI Nihondaira Fußballstadion verfolgen, sondern hat auch einen guten Blick auf den Berg Fuji.

Ekimae Fudosan Fußballstadion: das günstigste Fußballstadion in Japan

Das 1996 fertig gestellte Tosu-Fußballstadion ist ein professionelles Fußballstadion und die Heimat des J-League-Teams Tosu Sandwiches. Mit einer Kapazität von 24.490 Zuschauern ist es das größte Fußballstadion in der Präfektur Saga. Der Name wurde in dieser Saison in Ekimae Real Estate Soccer Stadium geändert. Die meisten Stadien werden auf offenem Gelände weit weg vom Bahnhof gebaut, da sich an Spieltagen sehr viele Menschen um das Stadion herum aufhalten, was es für die Fans sehr schwierig macht, die Spiele zu verfolgen. Das Ekimae Fudosan-Stadion ist jedoch das bequemste Stadion in Japan, da es nur 3 Minuten vom nächsten Bahnhof entfernt ist!

Fußballstadion Kitakyushu: das dem Meer am nächsten gelegene Fußballstadion

Das 2017 fertiggestellte Kitakyushu-Fußballstadion ist ein professionelles Fußballstadion, das fast 10 Milliarden Yen gekostet hat und die Heimat des J3-Ligisten Kitakyushu Sunflowers ist. Die vordere Tribünenreihe des Stadions ist nur 8 Meter vom Spielfeld entfernt, mit einem Höhenunterschied von 65 cm. Eine der Besonderheiten des Stadions besteht darin, dass eine Seite der Tribüne auf den Hafen von Kokura am Japanischen Meer ausgerichtet ist, so dass man den Blick aufs Meer genießen kann, während man das Spiel verfolgt. Interessanterweise hat das Stadion einen besonderen Aushang, der das Angeln auf der Tribüne verbietet.

Saitama 2002 World Cup Stadion: Das heißeste Stadion in ganz Japan

Das 2001 fertiggestellte Saitama 2002 World Cup Stadium ist ein professionelles Fußballstadion, in dem nicht nur der J-League-Verein Urawa Red Diamonds, sondern auch die japanische Nationalmannschaft spielt. Das Stadion war Austragungsort zahlreicher Turniere wie des FIFA Weltpokals Korea/Japan 2002, der Asian Champions League, der J-League, der All Japan High School Players' Rights, des Kirin Cups und wird in Zukunft auch Austragungsort der Olympischen Spiele 2020 in Tokio sein. Das Saitama 2002 World Cup Stadium hat eine Kapazität von 63.700 Zuschauern, und in der letzten Saison der J-League war das Saitama 2002 World Cup Stadium das Stadion mit der höchsten kumulierten Zuschauerzahl bei Heimspielen. Die Fans der Urawa Red Diamonds, die auf den Tribünen ein ordentliches rotes Feld bilden, sind in der japanischen Liga ein einzigartiger Anblick.

Das ist alles.

Welche sind die größten Fußballstadien in Japan?

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