
Fans, die den chinesischen Fußball verfolgen, ist der kroatische Trainer kein Unbekannter. Bereits im Jahr 2009 entwickelte Ivankovic eine Beziehung zum chinesischen Fußball. Eineinhalb Jahre lang trainierte er den chinesischen Superligisten Shandong Luneng und führte das Team zum Gewinn des Titels der chinesischen Superliga 2010. Außerdem trainierte er Oman in der letztjährigen Runde der letzten 12 zu einem direkten Duell gegen China. Oman blieb in den beiden Spielen mit einem Sieg und einem Unentschieden ungeschlagen und machte die chinesische Männerfußballmannschaft zu einem frühen Zuschauer bei der Weltmeisterschaft.
Auch beim Asien-Pokal Anfang des Jahres führte er den Oman in die Krise. In drei Gruppenspielen erreichte der Oman nur zwei Unentschieden und eine Niederlage und schied nach der Gruppenphase aus. Das unerwartete Ausscheiden beim Asien-Pokal führte auch dazu, dass der omanische Fußballverband beschloss, den auslaufenden Vertrag von Ivankovic nicht zu verlängern, so dass er seine Freiheit wiedererlangte. Da die Vorrunde im März beginnt, muss die Nationalmannschaft einen Trainer finden, der mit dem asiatischen Fußball vertraut ist, und Ivankovic geriet zu diesem Zeitpunkt ins Visier des Verbandes.
Nach einer Reihe von Vergleichen entsprach Ivankovic in Bezug auf Qualifikation, Gehalt und pädagogische Leistungen eher den Anforderungen des CFA, so dass sein letztendlicher Sieg niemanden überraschte. Der einheimische Trainer Gao Hongbo, der bei den Fans ein hohes Ansehen genoss, kam nicht einmal auf die Kandidatenliste. Es war immer noch ein hochrangiger ausländischer Trainer, denn die FA war der neue Trainer der Fußballnationalmannschaft. Nach dem Ausbruch des Bestechungsskandals um Li Tie scheint der einheimische Trainer das Vertrauen der Führungsebene verloren zu haben.
Es bleibt zu hoffen, dass die chinesische Männerfußballmannschaft unter der Leitung des neuen Trainers so schnell wie möglich aus der Krise herausfindet und das Gefühl des Siegens wiederentdeckt!










