
Antonios Argument ist zwar richtig, aber wenn es ein langfristiges Trainingsprogramm geben soll, muss in allen Bereichen ein Gleichgewicht herrschen, vor allem in der Premier League, die sich von der Situation in der U21-Serie naturgemäß unterscheidet.
Da jedoch die Zeit für einen Trainerwechsel knapp wird, sollte der Verband das große Ganze in den Vordergrund stellen und versuchen, Antonios Plänen entgegenzukommen.
Damit ist die Spannung über die Entlassung von Ivan so gut wie beendet. Für die Nationalmannschaft und die Fans ist das eine glückliche Sache, schließlich befindet sich die Nationalmannschaft gerade in einem Tief, und hätte man Ivan weitermachen lassen, hätte sie wahrscheinlich ihre Pechsträhne fortgesetzt.
Ein weiteres erfreuliches Ereignis ist die Tabellensituation.
Im Moment ist das realistischere Ziel für die Nationalmannschaft, die Chancen der ersten Vier in den Play-offs zu beeinflussen. Wie man am aktuellen Tabellenstand sehen kann, sind wir in der gesamten Gruppe nicht chancenlos, obwohl wir zwei Spiele in Folge ohne Punkt verloren haben. Wir sind nur zwei Punkte vom viertplatzierten Indonesien entfernt - das heißt, ein Spiel weniger.
Außerdem haben wir unsere ersten beiden Spiele gegen die beiden stärksten Mannschaften der Gruppe, Japan und Saudi-Arabien, hinter uns gebracht, so dass wir sehr zuversichtlich sind, in den nächsten Spielen gegen Australien und Indonesien zu punkten.
Natürlich beruht die "gute Nachricht" in Form von Punkten immer noch auf der Hoffnung, die ein Trainerwechsel mit sich bringt. Ein Trainerwechsel ist wie ein Schwerterwechsel. Nur wenn wir einen neuen Trainer entschlossen einsetzen, können wir der Nationalmannschaft helfen, so schnell wie möglich aus dieser misslichen Lage herauszukommen. Wenn wir das in Ivans Zeit legen, ist es im Grunde schwer, sich zu verbessern.
So oder so ist Antonios Amtsantritt eine gute Nachricht für die Fußballnationalmannschaft. Auch Song Kai, der Vorsitzende des Fußballverbands, kann aufatmen und dem anhaltenden Druck der öffentlichen Meinung entgehen.
Kann ein neuer Trainerwechsel in der National Football League ein Wunder bewirken?










