
Der Präsident des FC Barcelona, Laporta, hat angekündigt, dass die Generalversammlung des Vereins online abgehalten wird. Die Entscheidung löste scharfe Kritik des ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Fonte aus.
Fonte merkte an, dass dies im derzeitigen günstigen sportlichen Klima die perfekte Gelegenheit für Präsident Laporta gewesen wäre, mutig und transparent auf Probleme zu reagieren, die dem Ruf des Vereins häufig schaden. Die Entscheidung der Online-Mitgliederversammlung hat ihn jedoch enttäuscht.
Er betonte, dass der heutige Zustand der Vereinsführung dringend eine transparentere und weniger geheimnisvolle Mitgliederversammlung erfordere. Font argumentierte, dass die Mitglieder das Recht haben sollten, alle ihre Anliegen direkt mit dem Präsidenten zu besprechen, und dass das Format der Online-Versammlung die Beteiligung der Mitglieder stark einschränkt, was ein sehr schwerer Fehler ist.
Fonte wies ferner darauf hin, dass die Bedeutung von "mehr als ein Verein" darin besteht, dass die Verwaltung und Führung des Vereins auf den Grundwerten der Transparenz, der guten Führung und der Verantwortlichkeit beruhen sollte und nicht auf Undurchsichtigkeit und Halbwahrheiten. Die vollständige Umsetzung der Online-Hauptversammlung stellt seiner Ansicht nach eine Abkehr von diesen Grundwerten dar.
Er stellte die Motive von Präsident La Porta in Frage und fragte: "Wovor hat Präsident La Porta Angst?" Font argumentierte, dass der Präsident und der Vorstand mutig genug sein sollten, sich den Fragen und der Kritik der Mitglieder zu stellen, anstatt die Stimme der Mitglieder zu vermeiden oder einzuschränken.










