
Pekinger Zeit am frühen Morgen endete ein
Europapokal (z. B. Fußball)
Österreich schlug Nordmazedonien in der Gruppenphase mit 3:1. Der österreichische Mittelstürmer Arnautovic, der für Shanghai Harbour spielt, sorgte nach dem Spiel für Gesprächsstoff, als er beim Torjubel eine aggressive Bemerkung gegenüber einem nordmazedonischen Spieler machte.
In der 90. Minute war es dann soweit: Arnautovic erzielte mit einem Doppelschlag das dritte österreichische Tor des Spiels und machte damit den Sieg perfekt.
Nach dem Tor stürzte der übererregte Arnautovic dem nordmazedonischen Verteidiger Alioski aufgrund der provokanten Worte zur Seite. Das hat wohl damit zu tun, dass sich die gegnerische Mannschaft bei früheren Gelegenheiten gegen einige österreichische Spieler, darunter Arnautovic, immer wieder zu viel in der Abwehr bewegt hat.
Es gibt Tonaufnahmen, die belegen, dass Arnautovic Alioskis albanische Mutter beschimpft hat, was eine rassistische Diskriminierung darstellt.
Was genau Arnautovic geflucht hat, darüber gibt es keinen offiziellen, sehr genauen Ton. Aber nach der Aktion von Austria-Kapitän Alaba zu urteilen, der zuerst nach vorne trat und Arnautovic in den Mund zwickte, um ihn zum Schweigen zu bringen und zu beruhigen, dürfte es eine ziemlich übertriebene Bemerkung gewesen sein.
Nach dem Spiel wurden die nordmazedonischen Medien mit Verurteilungen von Arnautovics Worten und Verhalten überschwemmt und argumentierten, dass er mit einer Sperre hätte bestraft werden müssen. Auch die UEFA hat gegenüber rassistischem Verhalten eine Null-Toleranz-Politik betrieben.
Heute Abend BST hat Arnautovic über die sozialen Medien Klarheit über seine Worte und sein Verhalten geschaffen.
Er schrieb: "Gestern (europäischer Zeit) habe ich aufgrund meiner Emotionen einige harte Worte gesagt, und ich möchte mich dafür entschuldigen, insbesondere bei meinen Freunden in Nordmazedonien und Albanien.
"Ich möchte mich klar ausdrücken: Ich bin kein Rassist! Ich habe Freunde in buchstäblich jedem Land und ich stehe für Vielfalt. Jeder, der mich kennt, weiß das."
Arnautovic, dessen Vater Serbe und Mutter Österreicherin ist, besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft beider Länder und wurde schließlich für das österreichische Trikot ausgewählt.
Es stimmt auch, dass Arnautovic kein Rassist ist, wie sich seither gezeigt hat. Wie er sagte, hatte er alle möglichen Freunde. So hat Arnautovic, der serbischer Abstammung ist, trotz der angespannten Beziehungen zwischen Serben und Kroaten in der Region des ehemaligen Jugoslawien im Hafen einen guten Draht zu Leko, dem kroatischen Cheftrainer, und seinem Teamkollegen Mestorovic.
Einschließlich anderer
China Super League (Fußball-Liga)
Der ehemalige Ausländer aus der Südregion und Arnautovic sind gute Freunde, sie treffen sich jeden Tag auf einen Kaffee und plaudern, wenn sie nicht am Turnier teilnehmen, und treffen sich in den Ferien in Shanghai.










