
Juventus trifft in der Champions League auf RB Leipzig. Vor dem Spiel sprach Bremer, das Herzstück der Zebras-Abwehr, mit der Bild-Zeitung über sein Aufwachsen, seine Gedanken zum Spiel und einige persönliche Anekdoten.
Zu seinem Namen verriet Bremer ein interessantes Geheimnis: "Mein Name kommt von Andreas Bremer, dem legendären deutschen Spieler der Weltmeisterschaft 1990 in Italien. Mein Vater hat damals diese Weltmeisterschaft einschließlich des Endspiels gesehen, und Bremers herausragende Leistung machte ihn zu einem Idol. Als ich 1997 geboren wurde, nannte mich mein Vater daher zu Ehren des deutschen Spielers Bremer. Das gab mir auch eine besondere Verbindung zu Deutschland.
Bremer hatte keine reiche Kindheit, denn er stammt aus Itapitanga, einer kleinen und relativ armen Stadt in Brasilien. Um seine Familie finanziell zu unterstützen, begann er schon früh zu arbeiten, verkaufte oft Eis oder half beim Tragen schwerer Lasten auf Messen. Diese Erfahrungen schärften seinen Willen und seine Ausdauer und ließen ihn jede Gelegenheit zum Fußballspielen schätzen.
Über seinen Kindheitstraum sagte Bremer: "Mein Traum ist es, eines Tages für die brasilianische Nationalmannschaft zu spielen. Jetzt, wo ich fünf Spiele für die Nationalmannschaft absolviert habe, hoffe ich, dass ich bei Juventus Turin gut abschneide und ein wichtiger Teil der Nationalmannschaft werde.
Zum bevorstehenden Champions-League-Duell sagte Bremer: "RB Leipzig ist insgesamt eine sehr starke Mannschaft und sie haben viel Erfahrung in der Champions League. Javi Simões ist ein sehr guter Spieler, technisch exzellent, schnell und ein guter Assistgeber, und es wird sehr schwierig sein, gegen ihn zu spielen. Aber wir sind bereit und freuen uns darauf, unsere Stärke in diesem Spiel zu zeigen.
Neben RB Leipzig trifft Juventus auch auf starke Gegner wie Stuttgart. Laut Bremer ist Stuttgart eine Mannschaft, die viele Torchancen kreiert und sehr gut im Toreschießen ist, so dass sie besonders vorsichtig sein müssen. Er erwähnte vor allem Stuttgarts Torjäger Onduff: "Onduff ist sehr stark und schießt viele Tore. Aber kein Spieler ist unbesiegbar und wir werden einen Weg finden, mit ihm umzugehen.
Als Abwehrchef von Juventus Turin unterstreicht Bremer seine Arbeitsmoral und seine Vorbildfunktion: "Ich versuche immer, mein Bestes zu geben und in der Kabine ein Vorbild zu sein. Zum einen, indem ich auf dem Spielfeld mit gutem Beispiel vorangehe, und zum anderen, indem ich meine Mannschaftskameraden mit meinen Worten inspiriere. Ich denke, das ist wichtig für uns als junge Mannschaft."
Über seine Ziele bei Juventus Turin sagte Bremer: "Wenn man für einen Verein wie Juventus Turin spielt, muss das Ziel immer sein, alles zu gewinnen. Wir haben bereits die Coppa Italia gewonnen, aber ich möchte noch mehr Trophäen gewinnen. Aber wir stehen erst am Anfang, machen viele Veränderungen durch und brauchen Zeit, um alle neuen Ideen zu verinnerlichen."
Außerdem sprach Bremer über die Veränderungen in der brasilianischen Nationalmannschaft und die Verletzung von Neymar: "Neymar ist ein unglaublicher Spieler, er ist der beste Spieler, mit dem ich je gespielt habe. Er ist sehr wichtig für die brasilianische Mannschaft, denn er hat die Fähigkeit, das Spiel zu entscheiden. Ich hoffe, dass er sich schnell erholt." Auf die Frage, ob Vinicius den Ballon d'Or verdient habe, sagte Bremer: "In der letzten Saison hat er seine außergewöhnlichen Fähigkeiten bei Real Madrid gezeigt und bewiesen, dass er den Ballon d'Or verdient hat."










