
Bei der 0:3-Heimniederlage von Manchester United gegen Tottenham Hotspur am vergangenen Wochenende wurde Bruno Fernandes in der ersten Halbzeit die rote Karte gezeigt, was United noch passiver machte, da das Ergebnis nicht mehr stimmte. Der ehemalige United-Spieler Scholes vertrat in einem Interview jedoch eine andere Meinung und meinte, dass Tottenham gegen United, das mit 10 Mann spielte, etwas schlampig agierte.
Ich fand, dass Tottenham gegen United, das mit 10 Mann spielte, etwas schlampig gespielt hat", sagte Scholes. Fernandez sagte, United hätte das Spiel vielleicht noch drehen können, wenn sie mit 11 Mann gespielt hätten. Aber um ehrlich zu sein, denke ich, dass United mit 11 Mann gespielt hat und die Spurs drei bis vier Tore hätten erzielen können, bevor Fernandez des Feldes verwiesen wurde.
Er analysierte weiter: "Ich denke, dass der Platzverweis von Fernandez United vielleicht in gewisser Weise geholfen hat, denn wenn beide Mannschaften mit elf Mann spielen, glaube ich nicht, dass die Spurs ihren Angriffsschwung stoppen werden. Wenn man sich den Spielverlauf ansieht, haben die Spurs in der zweiten Halbzeit etwas nachlässig gespielt und Maddison einige Male den Ball überlassen, was United etwas Luft verschafft hat, auch wenn diese Chancen nicht in Tore umgemünzt wurden."
Die Äußerungen von Scholes spiegeln die komplexe Situation des Spiels wider: Einerseits befand sich United durch die Rote Karte in einer äußerst ungünstigen Position, andererseits haben die Spurs die Chance gegen einen zahlenmäßig unterlegenen Gegner nicht voll genutzt und wirkten etwas überhastet und übereilt. Das Ergebnis ist ein Weckruf für United, die aus ihren Fehlern lernen und ihre Konsequenz und Belastbarkeit im Spiel verbessern müssen.










