
Während des 4:2-Siegs von Arsenal in der Premier League gegen Leicester City hat der ehemalige englische Nationalspieler Alan Shearer die Entscheidungen von Schiedsrichter Barrett in Frage gestellt, insbesondere eine umstrittene Aktion von Carafiore auf dem Spielfeld. Damals, beim Stand von 2:2, trat Calafiore in einem Gerangel auf das Bein von Leicester Citys Bonannotte, als dieser bereits die gelbe Karte sah.
Shearer war in seiner Dankesrede unverblümt: "Ich denke, es war ein schlechter Elfmeter. Man kann deutlich sehen, dass Calafiori auf das Bein von Bonannotte getreten ist, es war ein klares Foulspiel." Er betonte weiter: "Es war ein absichtliches Handspiel und der Schiedsrichter hätte nicht zögern sollen, ihn mit einer zweiten gelben Karte vom Platz zu schicken. In einem entscheidenden Moment des Spiels hat eine solche Strafe einen entscheidenden Einfluss auf die Richtung des Spiels."
Noch mehr ärgerte sich Shearer darüber, dass Bonannotte nach dem Tritt eine gelbe Karte gezeigt wurde, was er als "Salz in die Wunde" empfand. Shearer war sich sicher: "Carafioli hat sich absichtlich so verhalten, er hat Bonannotte absichtlich auf das Bein getreten. Wie auch immer wir die Aktion analysieren, sie war ausreichend, um eine gelbe Karte zu rechtfertigen. Daher war die Fehlentscheidung des Schiedsrichters zweifellos ein großer Fehler."
Der umstrittene Elfmeter hat erneut eine breite Diskussion unter den Fans und in den Medien über das Niveau der Schiedsrichter in der Premier League ausgelöst. Die Kritik von Shearer hat der Diskussion sicherlich weitere Stimmen hinzugefügt, und als Veteran der Fußballwelt sind seine Ansichten zweifellos maßgebend und einflussreich. Sowohl für Arsenal als auch für Leicester City war das Spiel eine ausgemachte Sache, aber die Entscheidung des Schiedsrichters wurde nach dem Spiel zu einem der Schwerpunkte der Diskussion.










