
Am Ende des letzten Jahres klingt der Ruf "Rise and Shine" im Phoenix Hill Professional Football Stadium in Chengdu noch immer in unseren Ohren nach, und die Vorbereitungen von Chengdu Rongcheng auf die neue Saison werden immer besser. Am 9. September beginnt das Team mit dem Trainingsprogramm in Übersee.
Heute führte der Reporter ein exklusives Interview mit Seo Jung-won, dem koreanischen Cheftrainer der Mannschaft von Chengdu Rongcheng, die sich im Trainingszentrum des Green Axis Xingcheng Football Park befindet.
Reporter: In der Nebensaison sind Sie nach Europa gereist, was hat Ihnen das gebracht?
Seo Jung-won: Nach jeder Saison fühle ich mich körperlich und geistig erschöpft und entscheide mich für einen Urlaub in Europa, um die neuen Trends im europäischen Fußball zu erleben. In diesem Winter war ich in Deutschland und habe alte Freunde wie Oliver Grassner (Bundesligamanager von Eintracht Frankfurt) besucht. Die modernen Fußballtrends ändern sich schnell, und ich muss ständig lernen, um Schritt zu halten. Es gibt jetzt viele asiatische Spieler in Deutschland, und auch die Fußballphilosophie der deutschen Trainer ist am weitesten entwickelt. Die südkoreanische Nationalmannschaft hat gerade Jürgen Klinsmann als Cheftrainer verpflichtet, und ich glaube, dass dies das Ergebnis sorgfältiger Überlegungen des koreanischen Fußballverbandes ist.
Reporter: In Bezug auf die Einführung von internen und externen Verstärkungen verstärkt das Team in der neuen Saison vor allem die Position des Stürmers und des Verteidigers, entspricht das Ihren Erwartungen?
Xu Zhengyuan: Die Neuverpflichtungen sind fast abgeschlossen, der Fokus der Mannschaft liegt auf der vorderen und hinteren Linie. In der letzten Saison haben wir zu viele Unentschieden gespielt und hatten einige Probleme in der Offensive und Defensive. Mit den neuen Spielern wird die Mannschaftsaufstellung stabiler und ausgewogener, und auch sie müssen sich so schnell wie möglich an die Mannschaft anpassen. Angesichts des aktuellen Budgets des Vereins sind die Neuverpflichtungen immer noch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, aber es wäre schön, wenn in Zukunft Superstars zum Team stoßen würden.
Reporter: Bedeutet der unerwartete fünfte Platz in der letzten Saison, dass Sie in dieser Saison unter erhöhtem Druck stehen? Gibt es neue Ziele, wie zum Beispiel die Qualifikation für die AFC Champions League?
Seo Jung-won: Ich kann sagen, dass die neue Saison die schwierigste sein wird, seit ich die Mannschaft trainiere. Ich ziehe es jedoch vor, die Fortschritte und das Wachstum der Mannschaft zu sehen, anstatt die Ergebnisse. Ich weiß, dass die Fans in Chengdu einen hohen Standard haben und große Hoffnungen in uns setzen. Wir werden auch im "zweiten Jahr" der chinesischen Superliga um jedes Spiel kämpfen. Um dieses Ziel zu erreichen, trainieren die Spieler jeden Tag hart. Nur so kann sich die Mannschaft weiter verbessern.
Reporter: Können Sie über den Vorbereitungsplan für die nächste Mannschaft sprechen?
Seo Jung-won: Die Mannschaft befindet sich seit fast drei Wochen im Stützpunkt zum körperlichen Training. Nach dem Urlaub müssen die Spielerinnen ihre Körper so schnell wie möglich wieder auf Kampfbereitschaft bringen. Wir werden sofort nach Südkorea aufbrechen und dort ein dreiwöchiges Trainingsprogramm absolvieren, das hauptsächlich aus technischem und taktischem Training und Aufwärmspielen gegen Suwon Samsung, Seoul FC und einige Mannschaften der K2 League besteht.
Reporter: Vor nicht allzu langer Zeit sprachen Sie in einem Interview mit den koreanischen Medien über Ihre Bereitschaft, in Zukunft mehr Herausforderungen anzunehmen. Sie sind zum Beispiel der Cheftrainer der chinesischen Nationalmannschaft. Sie sind noch nicht lange Trainer in der chinesischen Super League, aber Sie haben sich bewährt. Was ist also das größte Hindernis für Sie?
Xu Zhengyuan: Es gibt viele vielversprechende junge Spieler in der chinesischen Super League. Viele von ihnen schlafen zum Beispiel noch. Wir müssen sie nur aufwecken. Hu Huotao und Mutalifu von Chengdu Rongcheng zum Beispiel spielen bereits für die Jugendnationalmannschaft. Die Trainer wollen mehr "Edelsteine" finden und mehr solcher Spieler in die chinesische Nationalmannschaft schicken, aber das braucht Zeit. Was die Frage betrifft, ob ich in Zukunft die chinesische Nationalmannschaft trainieren würde, so bin ich bereit, diese Herausforderung anzunehmen, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. Aber dafür muss ich mehr über die Kultur, die Gewohnheiten und den Charakter der chinesischen Spieler wissen. Wir müssen immer weiter lernen, um neue Herausforderungen zu meistern.










