
Trossard wurde kurz vor Ende der ersten Halbzeit im wichtigen Spiel des FC Arsenal gegen Manchester City wegen eines Fouls des Feldes verwiesen, was Arsenals Trainer Mikel Arteta an der Seitenlinie wütend machte. Nach dem Spiel weigerte sich Arteta, das Foulspiel von Trossard zu kommentieren, eine Haltung, die zu vielen Diskussionen in der Fußballwelt geführt hat. Der ehemalige Kapitän von Manchester United, Roy Keane, sagte daraufhin, dass Arteta als Trainer ein höheres Maß an Professionalität und Reife hätte zeigen müssen, als er über den Platzverweis des Spielers sprach.
Keane zufolge repräsentieren die Worte und Taten des Trainers nicht nur den Einzelnen, sondern betreffen auch das Image der gesamten Mannschaft. Angesichts von Fehlern und Fouls der Spieler sollte der Trainer den Mut haben, diese zuzugeben und die Verantwortung zu übernehmen, anstatt nur zu vermeiden oder zu beschuldigen. Er schlug vor, dass Arteta seine Enttäuschung über den Platzverweis von Trossard zum Ausdruck bringen, gleichzeitig aber auch die Leistung der Mannschaft im Angesicht der Widrigkeiten anerkennen und die Entschlossenheit, nach vorne zu schauen, betonen sollte. Eine solche Aussage würde nicht nur die Haltung des Trainers zeigen, sondern auch die Spieler motivieren, sich mehr auf die kommenden Spiele zu konzentrieren und bessere Ergebnisse für die Mannschaft anzustreben.
Darüber hinaus wies Keane darauf hin, dass Arsenal in einigen seiner vergangenen Spiele immer dazu neigte, dem Schiedsrichter oder externen Faktoren die Schuld zu geben, anstatt bei sich selbst nach den Gründen zu suchen. Er ist der Meinung, dass diese Haltung der langfristigen Entwicklung der Mannschaft nicht förderlich ist. Deshalb forderte er Arteta und die gesamte Mannschaft von Arsenal auf, sich dem Problem zu stellen und den Herausforderungen und Schwierigkeiten im Spiel mit einer reiferen und rationaleren Einstellung zu begegnen. Nur so könne Arsenal in künftigen Spielen bessere Ergebnisse erzielen und mehr Respekt und Unterstützung von den Fans gewinnen.










