Der legendäre Arsenal-Star Petit hat in einem Interview zum ersten Mal ausführlich über die Hintergründe seines Wechsels von Barcelona zu Chelsea im Jahr 2001 berichtet. Für den Transfer war nicht nur die persönliche Lobbyarbeit des ehemaligen Chelsea-Bosses Claudio Ranieri erforderlich, sondern auch zahlreiche Telefonate mit dem legendären Manchester United-Boss Sir Alex Ferguson.

Petit verriet, dass er zu dieser Zeit in Barcelona war, es dort aber nicht so gut lief. Er erinnerte sich: "Bevor ich zu Chelsea wechselte, rief mich Sir Alex Ferguson zweimal an, da er wusste, dass es mir in Barcelona nicht gut ging, und wir diskutierten ausführlich über die Pläne und die Vision von United." Aber nicht nur das Angebot von United, sondern auch Arsenals Trainer Arsene Wenger machte sich Sorgen um ihn und fragte ihn am Telefon, wie es ihm ginge.

Aber es war Chelseas Ranieri, der Petit die Entscheidung abnahm. Er erinnert sich: "Ranieri kam persönlich zu mir und wir aßen zusammen zu Mittag. Seine Aufrichtigkeit und Freundlichkeit haben mich die Aufrichtigkeit von Chelsea spüren lassen, und er hat mich davon überzeugt, dass Chelsea die beste Wahl für die nächste Station in meiner Karriere ist. Am Ende habe ich mich für Chelsea entschieden."

Obwohl Sir Alex Ferguson sich von Petits Entscheidung, zum FC Chelsea zu wechseln, nicht beirren ließ und ihn einige Wochen nach seiner Ankunft sogar noch einmal anrief, um ihn zu verpflichten, hatte sich Petit bereits entschieden: "Sir Alex Ferguson rief zwar noch einmal an, aber da hatte ich mich bereits entschieden, wohin ich gehen würde."

Petit begann seine Karriere bei Monaco, wo er den Titel in der Ligue 1 gewann. Dann wurde er von Arsene Wenger zu Arsenal geholt und mit dem Highbury-Stadion in Verbindung gebracht. Während seiner drei Jahre bei Arsenal bildete er mit Oviemars ein gefürchtetes Mittelfeldduo und gewann mit der Mannschaft mehrere Titel, darunter ein Double in der Saison 1997/98. Im Sommer 2000 wechselte er jedoch nach Barcelona und wurde dort nicht glücklich: "Mein Jahr in Barcelona verlief nicht gut, in der Umkleidekabine gab es Unstimmigkeiten zwischen den katalanischen und den niederländischen Spielern, und der damalige Trainer war nicht in der Lage, die Mannschaft effektiv zu kontrollieren."

Jetzt, wo er an die Vergangenheit zurückdenkt, ist Petit Ranieri überschwänglich dankbar: "Die Aufrichtigkeit und die Vision von Trainer Ranieri haben es mir ermöglicht, die Zukunft von Chelsea zu sehen, und ich bin froh, dass ich die richtige Wahl getroffen habe."

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