Der ehemalige französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat in einem Interview mit den Medien die Art und Weise kritisiert, in der der Fußballstar Kylian Mbappe Paris Saint-Germain verlassen hat. Sarkozy sagte, er verstehe zwar Mbappes Wunsch, einen größeren Traum zu verfolgen, aber die Art und Weise, wie er diesen Traum verwirklicht habe, könne er nur schwer nachvollziehen. Seiner Meinung nach spiegelt der Weggang von Mbappe die allgemeine Mentalität wider, dass "das Gras anderswo immer grüner ist".

In dem Interview lobte Sarkozy die Gesamtleistung von Paris Saint-Germain und betonte, dass in der Welt des Fußballs der Teamgedanke wichtiger sei als das Können eines einzelnen Spielers. Diese Ansicht deckt sich mit der Philosophie des derzeitigen Trainers von Paris Saint-Germain. Sarkozy erinnerte sich auch gerne an die glücklichen Momente, in denen er an der Seite von Nasser, dem Präsidenten des Vereins, eine Reihe von Starspielern wie Ibe, Neymar, Messi, Beckham und Mbappe spielen sah.

Sarkozy stellte in einem Interview Mbappes frühere Äußerung klar, dass Sarkozy und der derzeitige Präsident Macron ihn gedrängt hätten, in Paris zu bleiben. Er stellte klar, dass er nie als Mbappes "Sprecher" fungiert und ihm nicht dringend zum Bleiben geraten habe. Diese Aussage scheint die Entscheidung Mbappes, den Verein zu verlassen, in einen komplexeren Zusammenhang zu stellen.

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