La-Liga-Präsident Carlos Tevas wurde vom Verwaltungsgericht für Sport (TAD) lediglich öffentlich verwarnt, nachdem er sich mit einer schwerwiegenden Anschuldigung konfrontiert sah, die zum Entzug seines Amtes hätte führen können, wie Daily Sport berichtet. Die Entscheidung wurde am Freitag bekannt gegeben und beendete die Kontroverse, die Twas seit dem 23. Juli umgab.

Zuvor hatte Real Madrid als anklagende Partei die außerordentliche Generalversammlung von La Liga angefochten, die am 12. August 2021 von Tevas abgehalten wurde. Real Madrid argumentierte, dass die Versammlung nicht mit der erforderlichen Frist angekündigt wurde, da sie nur acht Tage im Voraus verschickt wurde, während laut den Statuten von La Liga nicht dringende Versammlungen mindestens zehn Tage vorher angekündigt werden müssen. Real Madrid nahm dies zum Anlass, um zu versuchen, Tevas aus dem Präsidium von La Liga zu entfernen.

Das Verwaltungsgericht für Sport (TAD) kam jedoch nach einer Prüfung zu dem Schluss, dass keine ausreichenden Gründe für eine Disqualifizierung von Twas vorliegen. Das Gericht befand, dass die Ankündigung des Treffens zwar etwas kürzer als die vorgeschriebene Frist war, dies aber keinen schweren Verstoß darstellte und nicht ausreichte, um Twas zu disqualifizieren. Daher beschloss das Gericht schließlich, Tevas als Sanktion für den Vorfall eine öffentliche Verwarnung zu erteilen.

Die Entscheidung bedeutet, dass Tevas sein Amt als Präsident von La Liga behalten wird, während Real Madrid ihn nicht wie erhofft von der Macht verdrängen konnte. La Liga und Tevas selbst dürften über dieses Ergebnis erleichtert sein, während Real Madrid seine Strategie in Bezug auf La Liga und seine Führung neu überdenken muss.

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