In einem exklusiven Interview mit Liontalk spricht der marokkanische Star Aznou über seine Erfahrungen in der Nationalmannschaft, bei Bayern München und in seinem Privatleben.

Debüt in der Nationalmannschaft: Selbstvertrauen und Freude

Zu seinem Debüt in der Nationalmannschaft gegen Lesotho sagte Aznu: "Das ist mein Spielstil, ich versuche immer, das Spiel auf dem Platz zu genießen. Ob zum ersten Mal oder immer, vor allem wenn ich von guten Spielern umgeben bin, die mir Vertrauen entgegenbringen, bin ich mutiger, neue Dinge auszuprobieren und zu zeigen, was ich kann." Er betonte, dass die Ermutigung durch seine Trainer, Mannschaftskameraden und Fans ihn noch entschlossener gemacht hat.

Unterstützung durch die Familie

Aznu ist dankbar für seine Familie: "Seit ich sehr jung war, hat mir mein Vater immer bei allem geholfen; er hat mich überall hin mitgenommen und dank ihm habe ich angefangen, Fußball zu spielen. Meine Mutter hat immer für alles gesorgt, wenn ich es brauchte. Ich komme aus einer bescheidenen und hart arbeitenden Familie und ich danke Allah, dass ich sie glücklich machen kann. Die Unterstützung durch seine Familie ist eine Quelle der Motivation, die ihn antreibt.

Eine tiefe Verbundenheit mit Ashraf

In der Nationalmannschaft ist Aznu sehr eng mit Ashraf verbunden. Er beschreibt Ashraf als seinen älteren Bruder, der ihm vom ersten Tag an selbstlos geholfen und ihn unterstützt hat. Ashrafs Ermutigung hat Aznu geholfen, sich schneller in die Nationalmannschaftsfamilie zu integrieren.

Die Entscheidung für Marokko und Bayern

Auf die Frage, warum er sich entschieden hat, für Marokko und nicht für Spanien zu spielen, sagte Aznu: "Der Trainer hat seine Gründe und Allah hat für jeden einen Plan." Und zu seiner Entscheidung, Barcelona im Alter von 16 Jahren zu verlassen, um zum FC Bayern zu wechseln, gibt er zu: "Ein großer Verein mit einer langen Geschichte wie der FC Bayern konnte ich nicht ablehnen, sie haben mir ein attraktives Projekt angeboten und mich finanziell unterstützt."

Freundschaft mit Jamal

Über seinen Teamkollegen Yamal aus seiner Zeit in La Masia sagte Aznu, dass die beiden immer eine enge Beziehung zueinander hatten. Auch wenn Yamal sich für Spanien entschieden hat, hat Aznu seine Entscheidung immer unterstützt, genauso wie Yamal ihn bei seinem Wechsel zu Bayern unterstützt hat.

Ziele für die neue Saison

Aznu freut sich auf die neue Saison: "Ich hoffe, dass ich Spielzeit in der ersten Mannschaft bekomme und versuche, mir einen Platz im Team zu erkämpfen. Gleichzeitig hoffe ich, dass ich mich körperlich verbessern kann." Er ist sich bewusst, dass die Konkurrenz in einem großen Verein wie Bayern sehr groß ist, aber er glaubt, dass er sein Ziel durch harte Arbeit erreichen kann.

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