
Nach dem 0:0-Unentschieden von Arsenal gegen Atalanta äußerte sich der ehemalige Arsenal-Verteidiger Keown in einem Interview über die Leistung seiner Mannschaft. Er nannte die Gelassenheit des jungen Stürmers Martinelli vor dem Tor als einen der Schlüsselfaktoren für die mangelnde Torausbeute seiner Mannschaft. "Martinelli muss vor dem Tor etwas mehr Ruhe zeigen", sagte Keown unverblümt, "trotz seines beeindruckenden Tempos und seiner Durchschlagskraft würde eine gelassenere Entscheidungsfindung angesichts von Schlüsselchancen seine Toreffizienz deutlich verbessern."
Außerdem sprach Keown über die Auswirkungen des Ausfalls von Ödgö auf das Offensivsystem der Mannschaft. "Der Ausfall von Ödgö ist zweifellos ein großer Verlust für Arsenal", sagte er. "Er ist nicht nur der Mittelfeldchef der Mannschaft, sondern auch der Katalysator im Angriff, der hervorragende Angriffsräume und Torchancen für Teamkollegen wie Saca schaffen kann. Durch seine Abwesenheit wirkt der Angriff der Mannschaft etwas unausgegoren, es fehlt ihm an Fluidität und tödlicher Gefahr.
Keown äußerte sich auch zur Leistung von Havertz in diesem Spiel. "Die Versuche von Havertz, sich zurückfallen zu lassen, hatten nicht den gewünschten Effekt", analysierte er, "Arsenal war vielleicht zu sehr darauf bedacht, ihn in die Mannschaft zu integrieren, hat aber die Bedeutung der Mittelstürmerposition für den Angriff der Mannschaft übersehen. Auf dieser Position brauchen wir einen Flügelstürmer, der eine konstante Leistung bringt und die gegnerische Abwehr in Schach halten kann, und Trossard könnte diese Rolle im Spiel am Wochenende übernehmen und eine andere Angriffsvariante in die Mannschaft bringen."
Keown nannte auch den Lern- und Wachstumsprozess der gesamten Mannschaft als wichtige Etappe. "Es ist ein Lernprozess, aus dem die ganze Mannschaft lernen muss", betonte er. "Martinelli hat in mehreren aufeinanderfolgenden Spielen kein Tor erzielt, was für jeden Stürmer eine große Belastung darstellt. Aber es ist wichtig, dass er innerhalb der Mannschaft genügend Unterstützung und Ermutigung erfährt, damit er sein Selbstvertrauen zurückgewinnen und weiterhin seinen Beitrag zur Mannschaft leisten kann."
Schließlich erwähnte Keown auch die Rolle von Kapitän Rice in der Mannschaft. "Rice muss als Kapitän in solch kritischen Momenten seine Führungsqualitäten unter Beweis stellen", sagte er. "Er kann jungen Spielern wie Martinelli positive Botschaften und Energie vermitteln, um ihnen zu helfen, die vor ihnen liegenden Schwierigkeiten zu überwinden und gemeinsam für den Sieg der Mannschaft zu arbeiten. "










