
Die Chinese Super League (CSL) steht kurz vor der Endphase. Mit Ausnahme von Shenzhen, dessen Abstieg bereits feststeht, sind alle anderen Teams in die Endspurtphase eingetreten. Vor allem bei den Teams, die um den Titel und den Abstieg kämpfen, herrscht derzeit große Spannung. Neben den Aufgaben dieser Saison haben einige Teams bereits mit den Vorbereitungen für die nächste Saison begonnen. Einerseits kommunizieren sie mit Spielern, deren Verträge demnächst auslaufen, sofern der Trainer die Absicht hat, sie im Team zu belassen. Andererseits muss sich die Mannschaft auch personell erneuern, vor allem auf der schwachen Position, um sich personell zu verstärken. Außerdem müssen die Vereine ihre Pläne frühzeitig aufstellen, um sich rechtzeitig auf die Saison 2024 vorzubereiten.
Betrachtet man die Merkmale von CSL-Teams, so spielt die Stärke der ausländischen Hilfe eine dominierende Rolle und bestimmt sogar die Stärke des Teams. Mit der Schwächung der Investoren wird jedoch die Möglichkeit, hochrangige ausländische Hilfe zu erhalten, immer geringer. Infolgedessen ist die Bedeutung ausländischer Beihilfen immer größer geworden, und es gibt immer weniger Spielraum für Fehler. Aus diesem Grund bringen viele Teams ausländische Hilfe eher aus Gewohnheit als aus Neugier ein, um nicht in die Irre zu gehen. Allerdings ist die Zahl der qualitativ hochwertigen ausländischen Helfer in der chinesischen Super League begrenzt, vor allem nach einigen Spielzeiten mit weniger Spielern, von denen einige schon älter sind und deren Wettbewerbsstatus gesunken ist.
Folglich werden auch die einzelnen Vereine das Für und Wider abwägen. Obwohl noch zwei Runden bis zum Ende des Turniers zu absolvieren sind, haben sich bereits die ersten starken Ausländer gemeldet, die die Mannschaft verlassen werden. Henans zentraler Mittelfeldspieler Adrian und die Nummer 10 sind entschlossen, die Mannschaft zu verlassen. Letzterer hat auf seiner persönlichen Social-Media-Plattform bestätigt, dass er seinen Vertrag mit Henan nicht verlängern wird, wenn dieser ausläuft und nur noch ein letztes Spiel übrig ist. Mit anderen Worten: Adrian wird die Mannschaft vorzeitig verlassen und ist damit der erste Spieler im Winterfenster. In der 28. Runde des Turniers besiegte Henan die Cangzhou Lions mit 6 Toren und löste damit die Aufgabe im Abstiegskampf vorzeitig. Als Nächstes wird sich die Mannschaft auf die Ausbildung junger Spieler konzentrieren, so dass auch Adrian die Mannschaft vorzeitig verlassen wird, um Platz für andere Spieler zu schaffen.
Adrian hat eine Menge Erfahrung in der chinesischen Super League. Seit 2018 hat er für fünf Teams gespielt, darunter Yatai, Chongqing, R&F, Shenhua und Henan, wobei er im Wesentlichen in der Startelf stand. Bislang hat Adrian 135 Einsätze absolviert, davon 117 mit beachtlichen 29 Toren und 34 Assists.
Adrian ist jedoch bereits 37 Jahre alt und seine Wettkampfform ist fraglich. Insbesondere in dieser Saison hat er in 22 Spielen nur 3 Tore und 4 Assists beigesteuert, was weit hinter den Erwartungen zurückbleibt und einer der Gründe ist, warum sein Vertrag nicht verlängert wurde. Trotzdem ist Adrian immer noch eine solide Option, und es gibt immer noch viele Vereine, die ihn zumindest für die nächsten 1-2 Spielzeiten verpflichten wollen.










