Laut den offiziellen Statistiken der chinesischen Superliga waren 21 166 Zuschauer beim Spiel zwischen Qingdao Hainiu und Nantong Zhiyun und 26 537 Zuschauer beim letzten Heimspiel gegen Shanghai Harbour anwesend. Nimmt man diese beiden Spiele als Referenz, so wurde Qingdao Hainiu mit zwei leeren Spielen bestraft, was bedeutet, dass dem Verein die Karteneinnahmen von mehr als 40 000 Fans entgehen, was kein geringer Betrag ist. In der Zwischenzeit werden Tausende von Fans einen Monat lang nicht in der Lage sein, die Heimspiele ihrer Mannschaft zu sehen, ein Konto, das diesen extremen Fans noch gutgeschrieben werden sollte.

Im August letzten Jahres führte die Staatsanwaltschaft Regeln ein, nach denen einem britischen Fan namens James White der Zutritt zu einem Stadion dauerhaft untersagt wurde. Der Grund dafür war, dass der Fan bei dem Spiel ein Hemd mit den Aufschriften "No. 97" und "Not Enough" trug, eine satirische Anspielung auf die Hillsborough-Tragödie vom 15. April 1989, bei der im FA-Cup-Halbfinale zwischen Liverpool und Nottingham Forest 96 Menschen starben. Das Verhalten der Fans hatte eine äußerst schädliche Wirkung auf die öffentliche Meinung.

Heutzutage kommt es im chinesischen Fußball immer wieder vor, dass sich Fans gegenseitig angreifen und den Schiedsrichter belagern. Die vom Fußballverband verhängten Geldstrafen können zwar eine gewisse Rolle bei der Verwarnung spielen, aber der Abschreckungsgrad ist dennoch begrenzt. Bei extremen Fans, die die persönliche Sicherheit anderer missachten und nur einen Moment des Vergnügens suchen, sollten die Vereine und die für die öffentliche Sicherheit zuständigen Behörden gemeinsam dafür sorgen, dass sie auf Lebenszeit von Sportveranstaltungen verbannt werden, damit sie in der Sonne Sport treiben können.

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