Am Samstagabend trifft der Premier-League-Spitzenreiter Manchester City auf Brentford.

In der Pressekonferenz vor dem Spiel sprach Trainer Pep Guardiola nicht nur über die neuesten Entwicklungen im Kader, sondern äußerte sich auch zu einigen brandaktuellen Themen.

Zunächst drückte Guardiola sein tiefes Beileid über den Tod von Harlands engem Freund Ivar Ejar aus und erklärte, dass Harland und seine Familie eine schwierige Zeit durchmachen. Er sagte, er werde Harlands geistigen und körperlichen Zustand genau beobachten, um festzustellen, ob er spielfähig sei. Der Vorfall verleiht der Mannschaft sicherlich einen Hauch von Schwermut, zeigt aber auch die Menschlichkeit innerhalb der City-Mannschaft.

In Bezug auf den Kader zeigte sich Guardiola zufrieden mit der Form von Foden und Rodney, die am Training teilgenommen und gute Leistungen gezeigt haben. Die Situation von Ake ist jedoch weniger optimistisch, da er noch nicht spielbereit ist und erst am nächsten Länderspieltag zurückkehren soll. Die häufigen Verletzungsprobleme von Ake haben der Verteidigung von City sicherlich einige Probleme bereitet.

Guardiola zeigte sich angesichts des intensiven Spielbetriebs hilflos und verständnisvoll. Er wies darauf hin, dass die Mannschaft angesichts der Doppelbelastung durch die Premier League und den EFL-Pokal die Spiele und Ruhezeiten rationalisieren müsse. Er hob vor allem die Ansetzung des Spiels am Dienstag gegen Watford hervor, um das UEFA-Cup-Duell mit Manchester United am Donnerstag zu vermeiden und die Reisezeit der Mannschaft zu verkürzen. Trotz des engen Spielplans sagte Guardiola, dass die Mannschaft ihre Arbeit machen wird und erwartet, dass die Spieler schnell zu ihrer Form zurückfinden.

Darüber hinaus äußerte sich Guardiola auch zu den Vorwürfen, Manchester City habe gegen die Finanzvorschriften verstoßen. Er brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Anhörung so bald wie möglich beginnt und endet, und erwartet, dass das unabhängige Gremium eine faire Entscheidung trifft. Er betonte, dass er kein Jurist sei und sich nicht zu sehr in den Fall selbst einmischen werde, aber das endgültige Urteil respektieren und akzeptieren werde.

Auf die Frage, ob die Spieler von den Vorwürfen wussten, sagte Guardiola, dass sie nicht viel darüber diskutiert hätten. Seiner Meinung nach sollten sich die Spieler auf das Spiel selbst konzentrieren und sich nicht von äußeren Einflüssen ablenken lassen. Gleichzeitig drückte er sein Vertrauen in die Unparteilichkeit des unabhängigen Gremiums aus und erwartet, dass die Angelegenheit ordnungsgemäß geklärt wird.

Im Laufe der Saison wird Manchester City mit immer mehr Herausforderungen konfrontiert. Doch egal, ob es sich um Anpassungen in der Aufstellung, den Spielplan oder den Ärger abseits des Spielfelds handelt, Guardiola hat eine ruhige und entschlossene Haltung gezeigt. Er ist davon überzeugt, dass die Mannschaft die Schwierigkeiten überwinden und weiterhin um den Titel mitspielen kann.

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